Der Bundes­gerichts­hof in Karls­ruhe hat erneut gegen die Badenia Bausparkasse entschieden. Acht Klagen von Wohnungs­käufern müssen nun noch einmal von der Vorinstanz verhandelt werden.

All diese Kunden haben in 1990er Jahren eine Wohnung als Kapital­anlage gekauft. Die Heinen & Biege Gruppe aus Dort­mund hat sie vermittelt, die Badenia hat sie finanziert. Die Badenia hat dabei die Käufer darüber getäuscht, wie viel Provision sie für die Finanzierungs­vermitt­lung zahlte. Die mit 5 Prozent angegebene Provision betrug in Wirk­lich­keit mindestens 15 Prozent.

Bereits Mitte vergangenen Jahres hatte die Badenia beim BGH eine Nieder­lage erlitten (Az. XI ZR 104/08). Bekommen die acht Kunden recht, müssen ihre Wohnungs­geschäfte voll­ständig rück­abgewickelt werden. Mehr im Internet unter www.test.de/urteile-badenia.

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