Der Bundesgerichtshof hat über eine Klage der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker entschieden und den umstrittenen "verkürzten Versorgungsweg" bestätigt. Dabei führt der HNO-Arzt die erweiterte audiometrische Messung selbst durch und nimmt den Ohrabdruck. In der Arztpraxis wird das Hörgerät ­ in der Regel vom preiswerten Versandhandel ­ individuell angepasst und über Computer und Sprachverbindung programmiert. Im umstrittenen Fall zahlte die Kasse dem Arzt dafür ein Honorar von 250 Mark pro Ohr. Der Bundesgerichtshof hat diese Praxis akzeptiert (Az. I ZR 59/98).

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