Bundesbeamte arbeiten bald wie gesetzlich Rentenversicherte länger. Ein neues Dienstrecht sieht die stufenweise Erhöhung ihrer Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre ab 2012 vor. Die Anhebung soll 2029 abgeschlossen sein. Erstmals betroffen sind Jahrgänge ab 1947. Ab 1964 Geborene gehen mit vollen 67 Jahren in Pension. Der Bundesrat muss das Gesetz noch billigen. Die Länder handeln eigene Regeln aus. Gehen Beamte früher, wird ihre Pension pro vorzeitigem Monat um 0,3 Prozent gekürzt. Nur nach 45 Dienstjahren können sie abschlagsfrei aufhören. Für Polizeivollzugsbeamte und Berufssoldaten gelten Ausnahmen. Bei Beamten steigert noch teilweise eine Hochschulausbildung die Pension, was für Rentenversicherte ab 2009 gar nicht mehr gilt.

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