Buggys im Test

Darauf sollten Sie bei der Buggy-Wahl achten

Buggys im Test - Gute Modelle ab 149 Euro
Im Griff. Mit Thules Drehgriff­bremse lässt sich das Tempo in hügeligem Gelände drosseln. © Max Lautenschlaeger

Einige Qualitäts­kriterien können Sie beim Kauf eines Buggys im Laden selbst über­prüfen, etwa ob er sich einfach zusammenklappen und tragen lässt. Die Expertinnen und Experten der Stiftung Warentest raten, auf sechs weitere Merkmale eines guten Kinder­buggys zu achten:

Buggys im Test

  • Testergebnisse für 9 Buggys 09/2021
  • Testergebnisse für 3 Jogger 09/2021
  • Testergebnisse für 9 Buggys 04/2018
  • Testergebnisse für 3 Jogger 04/2018
Inhalt
  1. Rückenlehne. Sie sollte den Kopf des Kindes über­ragen, um ihn gut abzu­stützen, und sich fürs Nickerchen flach herunter­klappen lassen.
  2. Sitz. Ein bequemer Sitz ist breit, aber nicht zu tief. Bei sehr tiefen Sitzen liegen die Unterschenkel kleiner Kinder auf oder die Sitzkante drückt in die Kniekehlen.
  3. Gurt­system. Die 5-Punkt-Gurte der Buggys sind recht sicher. Für die Eltern sollten sie schnell zu öffnen und nicht fummelig sein. Probieren Sie das vor dem Kauf aus. Schnallen Sie das Kind immer an. Beim abrupten Abbremsen könnte es sonst aus dem Buggy fallen.
  4. Sonnen­schutz. Klein­kinder vertragen weder pralle Sonne noch Über­hitzung. Achten Sie daher auf ein großes Verdeck, das die Kleinen vor hoch- und tief­stehender Sonne schützt. Netz­fenster oder zu öffnende Klappen vermeiden eine Über­hitzung und ermöglichen dem Nach­wuchs die Sicht nach außen.
  5. Schieberhöhe. Sie sollte sich an die Eltern­größe anpassen lassen. Viele Schieber im Buggy-Test eignen sich nur für mittel­große Erwachsene. Menschen ab 1,80 Meter müssen sich etwas verbiegen.
  6. Fußstütze. Sinn­voll sind verstell­bare Stützen, die mit dem Kind „mitwachsen“. Doch kaum ein Buggy bietet sie. Oft hängen kurze Beinchen in der Luft – das kann in den Kniekehlen drücken.

Buggys im Test

  • Testergebnisse für 9 Buggys 09/2021
  • Testergebnisse für 3 Jogger 09/2021
  • Testergebnisse für 9 Buggys 04/2018
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87 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 18.05.2022 um 11:21 Uhr
Flachster Liegeposition Winkel

@Ann19835: Bei dem letzten Buggytest von 09/2021 hatte der Thule Buggy einen Sitzöffnungswinkel von 152 Grad, beim Mountain-Buggy betrug der Winkel 158 Grad und beim tfk 141 Grad. Am besten sind 180 Grad, dann ist der Sitz mit der Lehne eben. Wir bewerten den Sitzöffnungswinkel neben weiteren Prüfpunkten im Urteil Sitzkomfort.

Ann19835 am 15.05.2022 um 15:51 Uhr
Flachster Liegeposition Winkel

Welcher Buggy hat die flachste Liegeposition? Wo kann ich die Übersicht der Liegewinkel einsehen und vergleichen? Speziell interessiert mich der flachste Jogger Buggy.
Danke im Vorfeld

Profilbild Stiftung_Warentest am 10.05.2022 um 14:23 Uhr
Sitztiefe

@Weber-K: Grundsätzlich ist es so, dass zu große Sitztiefen problematischer sind als zu kleine. Zu große Sitztiefen schränken die Nutzbarkeit der Sitze für die kleinen Kinder ein, da diese keine korrekte Sitzhaltung einnehmen können, während zu kurze Sitztiefen für größere Kinder lediglich zu Komforteinbußen führen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 25.04.2022 um 10:07 Uhr
Buggy Nuna Pepp Luxx - Logomissbrauch

@Isinoyb: Wir haben den Buggy Nuna Pepp Luxx aktuell nicht getestet. Der Test ist von 2016. Nach einer Testveröffentlichung können wir die Qualität der Produkte nicht weiter kontrollieren. Wir sind Ihnen dankbar, wenn wir durch Hinweise unserer Leser auf Unstimmigkeiten aufmerksam gemacht werden.

Isinoyb am 24.04.2022 um 12:15 Uhr
Was sind hier die Entscheidungskriterien?

Wir haben 2020 aufgrund der SW-Ergebnisse damals den "jemals am besten getesteten" Buggy Nuna Pepp Luxx gekauft, der unserer Meinung nach eine Fehlkonstruktion auf vier Rädern ist. Ein kleiner, schlecht zugängiger Korb, der zudem der einzige Stauraum am ganzen Wagen ist, jegliche Beladung des Wagens erhöht das Klappmaß (ob das der angeblich zugehörige Fußsack ist, dessen Gurtschlitze nicht zu den Gurtöffnungen des Wagens passen, oder das Regencover/Moskitonetz, das wegen fehlender anderer Möglichkeiten im Korb verstaut werden muss), der Wagen hat unten eine Querstange, mit der er auf Stufen und Bordsteinen aufsitzt, die Räder sind eigentlich nur sommertauglich, im Herbst wickelt sich feuchtes Laub darum, für Schnee ist der Durchmesser zu klein und im Frühjahr nehmen sie Schaden am verbliebenen Streusplit. 180°C-Klappbarkeit der Lehne ist leider nicht alles, liebe SW, keine Ahnung, wie so was der beste Buggy sein soll. Für Baby #2 kommt jetzt was ordentliches, aber das Geld ist futsch.