Buggys im Test

So haben wir getestet

Buggys im Test - Gute Modelle ab 149 Euro
Kinder­hilfe. Die Dummys entsprechen einem kleinen und großen dreijäh­rigen Kind. © Stiftung Warentest

Buggys im Test

  • Testergebnisse für 9 Buggys 09/2021
  • Testergebnisse für 3 Jogger 09/2021
  • Testergebnisse für 9 Buggys 04/2018
  • Testergebnisse für 3 Jogger 04/2018
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Inhalt

Im Test: Zwölf Buggys mit verstell­barer Rückenlehne, davon neun klassische Modelle und drei, die für sport­liche Aktivitäten wie Joggen beworben werden. Wir kauf­ten die Produkte im Februar 2021 ein. Die Preise erfragten wir bei den Anbietern im Juni und Juli 2021.

Unter­suchungen

Die Prüfungen orientieren sich an den Normen für Kinder­wagen Din EN 1888:2019–1 und –2 (Trans­port­mittel auf Rädern für Kinder; Teil 1: Kinder­wagen und Kinder­sport­wagen, Teil 2: Kinder­sport­wagen für Kinder über 15 kg bis zu 22 kg) und den aktuellen Normen für die Sicherheit von Spielzeug.

Kindgerechte Gestaltung: 45 %

Buggys im Test - Gute Modelle ab 149 Euro
Fahr­komfort. Auf einem Laufband mit Stolper­stellen messen die Tester, wie gut die Buggys Unebenheiten abfedern.

Ein Experte beur­teilte beim Sitz­komfort unter anderem Abmessungen und Gestaltung des Sitzes – auch mit Dummys, die Kindern bestimmter Alters­stufen entsprechen. Wir prüften, wie viele Monate die Kinder komfortabel in dem Buggy sitzen können. Zudem prüften wir Gurt­system, Federung, Regen- und Sonnen­schutz.

Buggys im Test - Gute Modelle ab 149 Euro
Liegetest. Ein spezieller Winkel­messer zeigt an, ob sich die Lehne in eine bequeme Lieg­epos­ition bringen lässt. © Stiftung Warentest

Hand­habung: 35 %

Eine Fach­person prüfte die Gebrauchs­anleitung unter anderem auf Warnhin­weise. Drei Mütter und zwei Väter beur­teilten etwa die Verständlich­keit und Über­sicht­lich­keit. Sie montierten die Buggys erst­mals, klappten sie auf und zu, bauten sie um und verstellten Rückenlehne und Schieber. Sie bewerteten beim Schieben etwa Schritt­freiheit, Schieberhöhe, Schiebe­kraft und Wendig­keit. Zudem bremsten die Teste­rinnen und Tester und fuhren auf verschiedenen Untergründen wie Asphalt, Kopf­stein­pflaster und Wald­wegen. Sie trugen die Buggys und trans­portierten sie in zusammen­geklapptem Zustand per Hand und verstauten sie im Kofferraum eines Kleinwagens. Zudem bewertete ein Experte unter anderem das Trans­portvolumen. Die Eltern prüften, wie leicht sich Gepäck im Einkaufs­korb verstauen ließ. Ein Experte beur­teilte das Reinigen von Bezügen und Rädern. Bei den Jogger-Buggys prüften fünf sport­lich aktive Mütter und Väter zusätzlich das Fahr­verhalten beim Sport, darunter Fahr­eigenschaften, Spur­stabilität und Kurven­verhalten beim Joggen. Beim Bremsen prüften sie bei den Jogger-Buggys neben der Fest­stell­bremse auch das Brems­verhalten der Verzögerungs­bremse.

Halt­barkeit: 5 %

Wir prüften – ebenfalls in Anlehnung an die Norm Din EN 1888:2019, Teil 1 und Teil 2 – unter anderem die Halt­barkeit der Schieber, der Fest­stell­bremsen, Rück­halte­systeme und Räder. Zudem fuhren die Buggys beladen auf einem Laufband mit 5 km/h über mindestens 72 000 einge­baute Stolper­stellen. Die Laufband­prüfung absol­vierten die Jogger-Buggys zusätzlich mit 36 000 Hinder­nissen bei 8 km/h.

Sicherheit: 5 %

Buggys im Test - Gute Modelle ab 149 Euro
Praxis­test. Der Babyzen kann mit seinen kleinen Rädern an Treppen­stufen hängen bleiben.

Auf einer Rampe prüften wir, ob die Buggys standsicher sind, und ob sie nach vorn kippen, wenn sie auf ein Hindernis stoßen. Wir prüften, ob die Gurte halten. Außerdem suchten wir unter anderem nach möglichen Quetsch- und Klemm­stellen, gefähr­lichen Kanten und beur­teilten, wie gut die Modelle im Dunkeln zu sehen sind. Bei den Jogger-Buggys prüften wir unter anderem Bremsen und Standsicherheit nach zusätzlichen Anforderungen und bewerteten vorhandene Sicher­heits­vorrichtungen.

Buggys im Test

  • Testergebnisse für 9 Buggys 09/2021
  • Testergebnisse für 3 Jogger 09/2021
  • Testergebnisse für 9 Buggys 04/2018
  • Testergebnisse für 3 Jogger 04/2018
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Schad­stoffe: 10 %

Wir untersuchten Schie­begriffe und Materialien im Kontakt­bereich des Kindes auf folgende Substanzen:

Farb­mittel: In Textilien bestimmten wir den Gehalt an sensibilisierenden und krebs­erzeugenden Farb­stoffen sowie an verbotenen Azofarb­stoffen. Bei den Farb­mitteln bestimmten wir die in Din EN 71–9 und im Oeko-Tex-Stan­dard 100 aufgeführten sensibilisierenden und krebs­erzeugenden Farb­stoffe in Anlehnung an Din 54231:2005. Die Azofarb­stoffe, die krebs­erzeugende Arylamine freisetzen können, untersuchten wir in Anlehnung an Din EN Iso 14362–1:2017. Die Verwendung von Azofarb­stoffen, die 4-Aminoaz­oben­zol freisetzen können, untersuchten wir gemäß Din EN Iso 14362–3:2017.

Flamm­schutz­mittel, Form­aldehyd: Textilien und Kunststoffe prüften wir auf den Gehalt an kritischen Flamm­schutz­mitteln sowie Textilien zusätzlich auf den Gehalt an Form­aldehyd. Flamm­schutz­mittel prüften wir nach Löse­mittel­extraktion mittels GC-MS. Den Gehalt an freiem und hydrolysiertem Form­aldehyd prüften wir gemäß Din EN Iso 14184–1:2011.

Kurz­kettige Chlorparaf­fine: Kunststoffe analysierten wir auf den Gehalt dieser Chlorparaf­fine nach Löse­mittel­extraktion in Anlehnung an die CADS-Methode mit Bezug auf EN Iso 18219:2015 mit einem Chlorierungs­grad von 59 % für SCCP.

Nonylphenoleth­oxylate (NPE), Nonylphenol: Bei Textilien analysierten wir den Gehalt an Nonylphenoleth­oxylaten und Nonylphenol. Nonylphenol bestimmten wir nach Löse­mittel­extraktion mittels GC-MS, Nonylphenoleth­oxylate in Anlehnung an EN Iso 18254–1:2016 mit HPLC-MS.

Organozinn­verbindungen: Bei Textilien bestimmten wir den Gehalt der Organozinn­verbindungen in Anlehnung an Iso/TS 16179:2012.

Poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK): Wir prüften Textilien und Kunststoffe in Anlehnung an die Vorgaben des GS-Zeichens für Geprüfte Sicherheit auf PAK. Die Gehalts­bestimmung der PAK erfolgte gemäß der GS-Spezifikation AfPS GS 2019:01 PAK.

Phthalat-Weichmacher: Die Phthalate prüften wir nach der Extraktion mittels eines Löse­mittels mit GC-MS.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Mängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: Lautete die Note für kindgerechte Gestaltung nur ausreichend, konnte das test-Qualitäts­urteil nur eine halbe Note besser sein. War der Sitz­komfort ausreichend oder schlechter, konnte die kindgerechte Gestaltung nur eine halbe Note besser sein. Lautete das Schad­stoff­urteil mangelhaft, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein.

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