Daten­schutz: Kleine Probleme

Was läuft da still und leise im Hintergrund? Bei den Büro-Apps nicht viel, in puncto Daten­schutz sind sie wenig besorgnis­erregend. 9 der 13 kleinen Programme über­trugen im Test nur Daten, die sie für ihre Funk­tion brauchen. Die übrigen über­mittelten dem App-Anbieter oder Dritten zwar mehr Informationen als nötig, aber keine sehr sensiblen.

Kritische Büro-Apps. Unbe­merkt registriert Office­suite Pro 7 für Android den Mobil­funk­netz­betreiber des Nutzers und schickt den Betreiber­namen in die USA. Androids Oliveoffice sendet eine eindeutige Gerätekennung und den Netz­betreiber an Server ins chinesische Peking. Zwei Marketingfirmen erhalten von der App AndrOpen Office den Namen des Netz­betreibers. Die Android-Version von Documents To Go verrät eine der Tablet-Gerätekennungen. Solche Daten lassen sich auch für Werbe­zwecke analysieren.

In den Büro-Apps liegen Dateien unver­schlüsselt. Wer Vertrauliches über Internetspeicher (Cloud) verwaltet, muss sich selbst um den Daten­schutz kümmern. Die Apps senden Dateien zwar verschlüsselt zur Cloud, dort liest jedoch im Zweifel der Cloud-Anbieter mit. Wie Sie Ihre Daten in Eigen­regie verschlüsseln, erfahren Sie im Test Online-Speicherdienste.

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