Büro-Apps fürs Tablet

Daten­schutz: Kleine Probleme

Büro-Apps fürs Tablet Testergebnisse für 13 Büro Apps 05/2014

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Was läuft da still und leise im Hintergrund? Bei den Büro-Apps nicht viel, in puncto Daten­schutz sind sie wenig besorgnis­erregend. 9 der 13 kleinen Programme über­trugen im Test nur Daten, die sie für ihre Funk­tion brauchen. Die übrigen über­mittelten dem App-Anbieter oder Dritten zwar mehr Informationen als nötig, aber keine sehr sensiblen.

Kritische Büro-Apps. Unbe­merkt registriert Officesuite Pro 7 für Android den Mobil­funk­netz­betreiber des Nutzers und schickt den Betreiber­namen in die USA. Androids Oliveoffice sendet eine eindeutige Gerätekennung und den Netz­betreiber an Server ins chinesische Peking. Zwei Marketingfirmen erhalten von der App AndrOpen Office den Namen des Netz­betreibers. Die Android-Version von Documents To Go verrät eine der Tablet-Gerätekennungen. Solche Daten lassen sich auch für Werbe­zwecke analysieren.

In den Büro-Apps liegen Dateien unver­schlüsselt. Wer Vertrauliches über Internetspeicher (Cloud) verwaltet, muss sich selbst um den Daten­schutz kümmern. Die Apps senden Dateien zwar verschlüsselt zur Cloud, dort liest jedoch im Zweifel der Cloud-Anbieter mit. Wie Sie Ihre Daten in Eigen­regie verschlüsseln, erfahren Sie im Test Online-Speicherdienste.

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8 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

kues am 23.05.2014 um 11:28 Uhr
Softmaker Office

Dies fehlt wirklich schmerzlich im Test. Es wäre sehr interessant gewesen zu sehen wie sich Softmaker Office für Android nach den Stiftung Warentest Testkriterien schlägt, da es im Test der c't (anderes Lesepublikum als test) Ende 2013 sehr gut bewertet wurde.

ingentingen am 16.05.2014 um 20:15 Uhr
Es gibt eine App, die es kann...

Zwei meiner Vorredner haben Sie schon erwähnt: SoftMaker Office für Android. Der entscheidende Unterschied zu allen anderen: Die Kompatibilität mit Microsoft Office ist wirklich sehr gut. M. E. ist SMO die einzige brauchbare App. Wie wäre es mit einem Schnelltest von Stiftung Warentest?

Suomi24 am 09.05.2014 um 17:07 Uhr
MS Surface außen vor?

Absichtlich kauften wir für meine Frau ein Microsoft Tablet, weil, so der Verkäufer, darauf die normalen MS-Programme laufen. Nun war aber das MS Office nur für 30 Tage verfügbar, so dass ich gleich das Libre Office und Firefox installierte. Mit diesen kann ich alle früheren Dateien und die vom PC hin und zurück bearbeiten. Die für normales Arbeiten weitgehende ungeeignete Tablet-Tastatur habe ich durch die sehr kompakte MS-Bluetooth-Tastatur und eine Bluetooth- Maus ersetzt. Nun läufts und auf Reisen hat man ja Zeit um auf der Tabletoberfläche herumzufummeln.
Warum dann nicht gleich einen Laptop? Weil ich über Bluetooth auch gleich die Darstellung auf dem Fernseher bedienen kann und das Tablet im Büro auf dem Tisch liegt.
Voll zufrieden!

karink60 am 09.05.2014 um 13:59 Uhr
SoftMaker Office

Ich muß HWillems zustimmen. Seit Jahren nutze ich SMO und finde es sehr praktisch. Es gibt es für alle Geräte (Betriebssysteme: Windows, Android) und als USB-Stick-Version. Also habe ich es überall dabei. Bedienung sehr einfach (Menü ähnelt MSO 200x und es hat ebenso ein e-mail-Programm dabei.
Das Schreiben ohne externe Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, doch das wußte ich ja vor dem Kauf des Tablet.
Der Preis ist auch annehmbar,da es oft auch Angebote gibt --> also mal bei Softmaker schau'n.

norbertarnold am 26.04.2014 um 12:13 Uhr
MS Office ist nicht Maß aller Dinge

Ihr Test geht immer von der Annahme aus, dass der Nutzer zu Hause am PC mit MS Office arbeitet.
Eine sinnenhafte Arbeitsumgebung erfordert aber die richtigen Werkzeuge. Dann kann es problemlos funktionieren:
1. Pages/Keynote/Numbers gibt es unter OSX als Desktop-Versionen.
2. Über die iCloud kann ein auf dem iPad erstelltes Pages/Numbers/Keynote-Dokument erstellt/bearbeitet werden und via iCloud-Link online von jedem Rechner der Welt und jedem Betriebssystem unabhängig eines Office-Programmes bearbeitet werden.
Die Kopfschmerzen hat man nur, wenn man falsche Werkzeuge benutzt. Das kennt jeder Handwerker - nicht aber die Tester.