Bücher zur Gartengestaltung

Auf der Suche nach Anregungen für die Neu- oder Umgestaltung ihres Gartens greifen viele Hobbygärtner hoffnungsvoll zu Gartenbüchern. Das Angebot ist riesig, aber qualitativ recht unterschiedlich. Das hat eine Literaturrecherche der Stiftung Warentest gezeigt. Wir haben uns solche Bücher angeschaut, die im Titel oder Inhaltsverzeichnis Hilfe bei der Planung und Gestaltung von Gärten versprechen. Die Bücher, die sich dabei als besonders hilfreich erwiesen, sind unten aufgelistet.

Zu unseren Testkriterien gehörte zum Beispiel die Frage, wie die Autoren das Thema Standortbedingungen behandeln: Bei der Wahl der Pflanzen sollten Bodenart, Nährstoffgehalte, Klima und Lichtverhältnisse entscheidend sein. Pflanzen, die mit dem vorhandenen Standort nicht zurechtkommen, müssen sonst später mit viel Pflegeaufwand am Leben gehalten werden. Weitere Prüfkriterien: Helfen die Bücher bei der Planung von Wegen, Terrassen und Pergolen? Bieten sie Gestaltungsvorschläge für Staudenbeete und Hecken? Gibt es Tipps für die Teichanlage und zur kindgerechten Gartengestaltung?

Eine Überraschung erlebten wir bei der Frage, welche Bücher zum Natur- und Umweltschutz motivieren. Zu den Favoriten gehörte hier nicht nur der Klassiker "Der Biogarten", sondern auch der große ADAC-Ratgeber "Naturgarten".

Resümee: Kein Buch konnte alle Fragen beantworten. Viele Autoren schweigen sich darüber aus, wie viel Zeit und Geld für die Realisierung ihrer oft wunderschönen Ideen erforderlich sind.

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