Buch „Die Nebenbei-Diät“ Meldung

Abnehmen ohne ständiges Kalorienzählen, einfach zwang­los nebenbei – das verspricht das Buch „Die Nebenbei-Diät“ der Stiftung Warentest. Es zeigt, wie einfach es ist, Lebens­mittel zu wählen, die nicht nur gut schme­cken, sondern auch figur­freundlich sind. Und das alles auf wissenschaftlich fundierter Basis.

Kein Kalorienzählen

Buch „Die Nebenbei-Diät“ Meldung

Rosinenbrötchen statt Croissant, Schinken statt Salami, Räucher­fisch statt Krabbensalat – zu jedem Essen gibt es eine Alternative, die lecker, noch ein wenig gesünder und oft auch figurfreundlicher ist. Um diese einfache Formel geht es im Buch Die Nebenbei-Diät, heraus­gegeben von der Stiftung Warentest. Um ständiges Kalorien- oder Punktezählen geht es nicht. Denn bei der Nebenbei-Diät ist nichts erlaubt und nichts verboten. Aber wer verborgene Fette, Zucker und Luxu­skalorien beim Einkauf und beim Essen meidet, wird bald belohnt. Das Buch erklärt, wo versteckten Fette lauern und zeigt zum Beispiel, ob Kuchen und Süßig­keiten wirk­lich tabu sein müssen.

Vergleich: Dick­macher gegen Schlankmacher

Jede Doppelseite des Buchs stellt einen Dick­macher und einen Schlankmacher gegen­über. Dadurch bietet das Buch praktische Entscheidungs­hilfen für den Alltag, die den Einkauf und die Zubereitung von Lebens­mitteln erleichtern. Denn für den Lang­zeit­erfolg auf der Waage ist es nicht entscheidend, sklavisch einer Essanleitung zu folgen. Viel besser sind kleine Änderungen im Verhalten. Die tun kaum weh und können sich sich über Monate hinweg in eine angenehme Gewohn­heit verwandeln. Über­schüssige Pfunde verschwinden auf diese Weise nach und nach – ganz nebenbei ohne Diät­stress und Jo-Jo-Effekt. test.de zeigt Beispiele aus dem Buch.

Voll­korn- statt Mehr­korn­brot

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Voll­korn­brot schützt vor Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen und Diabetes. Schon kleine Mengen können auf Dauer zur Verbesserung des Stoff­wechsels führen. Die Ballast­stoffe im vollen Korn unterstützen den Gewichts­verlust. Mehr­korn­brote bestehen dagegen meist aus hellem Mehl und nicht aus Voll­korn. Somit sättigen sie weniger. Oft enthält Mehr­korn­brot auch fett­reiche Ölsaaten wie Sesam oder Sonnenblumenkerne. Das ist schlecht für die Figur.

Rote Grütze statt Wackelpudding

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Das Beerendessert Rote Grütze hat zwar ein paar Kalorien mehr als Wackelpeter, sättigt aber nach­haltiger und liefert zudem wert­volle Nähr­stoffe. Denn in den Klassiker gehören gesunde Früchte wie Johannis­beeren und Himbeeren. Aber auch jede andere Beerenfrucht passt hinein. Wackelpudding dagegen gilt als kalorien­arm, weil er frei von Fett ist. Den Magen füllt er jedoch nicht. Die Sättigungs­sensoren des Körpers nehmen kaum Notiz von der glibberigen Götterspeise aus Zucker­wasser und Gelatine. Bald setzt wieder das Hungergefühl ein.

Flockenmüsli statt Knuspermüsli

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Bei Flockenmüsli gilt: Je mehr verschiedene Voll­korn­getreideflo­cken, desto besser ist das Nähr­stoff­profil. Jede Sorte gibt dem Körper andere gute Zutaten. Ob grobe oder feine Flocken, ist egal. Im Vergleich zum Knuspermüsli spart das Fett und die Hälfte an Kalorien. Knuspermüsli enthält dagegen viel Zucker und Fett. Das ist nötig, um den bonbon­artigen Karamell­geschmack zu erzielen. Anders als im klassischen Müsli werden Knuspermüsli doppelt erhitzt. Das Ergebnis: Eine 100-Gramm-Portion schlägt mit gut 500 Kalorien zu Buche.

Tiefkühlgemüse statt Rahmgemüse

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Pures Tiefkühlgemüse kommt ganz ohne Soßen aus. Damit ist das Gemüse aus der Gefriertruhe der ideale Schlankmacher und zusätzlich eine Topquelle für Vitamine. Denn das Gemüse wird meist unver­züglich nach der Ernte einge­froren. In der cremigen Tiefkühl­variante verbergen sich dagegen oft viele Kalorien. 15 Gramm pures Fett kann bereits in einer Portion stecken, wenn die Gemüse­stücke mit fettiger Soße umhüllt sind.

Burger statt Hotdog

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Hamburger sind im Vergleich zum Hotdog oft ein Leicht­gewicht. Mit 250 Kalorien liefert das Brötchen mit der gegrillten Hack­fleisch­scheibe nur halb so viel Energie wie der Konkurrent. Ein Hotdog erreicht dagegen allein mit Käse (110 Gramm) rund 350 Kalorien. Mit den typischen Beilagen wie Röst­zwiebeln, Mayonnaise und Ketchup kommen schnell noch 150 Kalorien dazu.

Leichtes statt starkes Bier

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Wer zum alkoholfreien Bier greift, kann viele Kalorien einsparen. So enthielten die alkoholfreien Weizenbiere (test 06/2010) im Schnitt 23 Kalorien pro 100 Milliliter. Bei den kräftigen Sorten – vom Pilsener bis zum Weizen- und Bock­bier – heißt es maßhalten. Sie enthalten schnell fast doppelt so viel Kalorien wie alkoholfreie Biere.

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