Brustkrebsrisiko mindern Meldung

Fast jeder dritte Fall von Brustkrebs nach den Wechseljahren ließe sich durch mehr Bewegung und Verzicht auf eine Hormonersatztherapie vermeiden. Darauf weist das Deutsche Krebsforschungszentrum hin. Wissenschaftler des Zentrums und der Hamburger Uniklinik hatten errechnet, dass Hormonpräparate zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden für rund 20 Prozent aller Brustkrebse verantwortlich sind, mangelnde körperliche Aktivität für rund 13 Prozent und beide gemeinsam für etwa 30 Prozent der Brustkrebserkrankungen. Berechnungsgrundlage war ein Vergleich von rund 3 000 Brustkrebspatientinnen von 50 bis 74 Jahren mit etwa 6 300 gleichaltrigen Frauen ohne Brustkrebs. Nicht beeinflussbare Risikofaktoren wie familiär gehäuftes Auftreten von Brustkrebs, frühe Regelblutung und später Beginn der Wechseljahre sind für rund 37 Prozent der Fälle von Brustkrebs nach den Wechseljahren verantwortlich.

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