Häufige Fragen: Die Antworten

Wie erfahren Frauen vom Ergebnis der Untersuchung?
Per Post etwa sieben Werktage nach der Teilnahme am Screening.

Warum findet vor oder nach der Mammographie kein Gespräch mit einem Arzt statt?
Das Mammographie-Screening ist eine ergänzende Untersuchung zur jährlich angebotenen Früherkennungsuntersuchung beim Frauenarzt oder bei der Frauenärztin. Hier besteht die Möglichkeit, im vertrauten Rahmen zu sprechen. Vor dem Screening erhalten die Frauen ausführliche schriftliche Informationen. Aber das Personal im Screening-Zentrum steht natürlich auch für Fragen zur Verfügung. Nach der Untersu­chung werten zwei Fachärzte unabhängig voneinander die Mammo­graphiebilder aus. Das braucht Zeit.

Wie stark belastet das Röntgen?
Bei modernen, richtig eingestellten Geräten und gut ausgebildetem Personal liegt die Belastung unter der zulässigen maximalen Strahlenbelastung. Doch es bleibt ein Risiko. Schätzungen gehen davon aus, dass von 100 000 Frauen, die sich zehn Jahre lang jedes Jahr mammographieren lassen, 8 an Brustkrebs sterben würden, der auf die Strahlen­belastung zurückzuführen ist. Zum Vergleich: Insgesamt sterben von 100 000 Frauen im Alter von 50 Jahren etwa 420 an Brustkrebs.

Warum wird nicht die Ultraschalluntersuchung der Brust als Früherkennungsuntersuchung durchgeführt – ohne Strahlenbelastung?
Die Ultraschalluntersuchung ist derzeit für die flächendeckende Früherkennung von Brustkrebs nicht genügend aussagekräftig. Auch durch Ultraschall können nicht alle Tumoren erkannt werden. Die Tumor-Entdeckungsrate hängt stark von den Untersuchungsbedingungen ab und kann variieren. Bei der Ultraschalluntersuchung kommt es zu mehr falschen Verdachtsbefunden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1055 Nutzer finden das hilfreich.