Brotbackmischungen

Tipps

1
Inhalt
  • Improvisieren. Experimentieren Sie, wenn die Konsistenz oder Krume nicht optimal sind. Variieren Sie dabei Wassermenge, Backzeit oder Backtemperatur. Das Gleiche gilt fürs Backen im Brotbackautomaten: Welche Mischung zu welchem Gerät passt, probieren Sie am besten selbst aus.
  • Mischen. Halten Sie die Zutaten auf Zimmertemperatur und geben Sie alles in der angegebenen Reihenfolge in die Rührschüssel. Sonst geht der Teig nicht auf.
  • Nachhelfen. Wenn der Teig für Schwarzbrot nicht aufgeht, können Sie etwas nachhelfen. Verrühren Sie einen Würfel Hefe mit einem Päckchen Sauerteigextrakt aus dem Reformhaus, einem Teelöffel Zucker und einer halben Tasse Wasser. Anschließend rühren Sie die Mischung unter den Teig und stellen ihn an einen warmen Ort. Nach etwa einer Stunde hat sich der Teig etwa verdoppelt und Sie können das Brot wie beschrieben backen.
  • Verfeinern. Sie können die fertigen Teigmischungen je nach Geschmack noch durch eigene Zutaten verfeinern, zum Beispiel durch geriebene Möhren, Rosinen, klein gehackte Nüsse oder Mandeln. Beachten Sie bei zusätzlichen trockenen Zutaten, dass Sie den Wasseranteil am Teig entsprechend erhöhen müssen. Ebenso können Sie das Brot vor dem Backen statt in Mehl in Sesam- oder Sonnenblumenkörnern, in Mohn oder in gehackten Wallnüssen wenden.
  • Backen. Wenn Sie das Brot im Backofen backen, sparen Sie etwa ein Drittel der Zeit gegenüber den Brotbackautomaten. Diese benötigen zwischen drei und fünf Stunden für Rühren, Aufgehen und Backen. Der Brotbackautomat wiederum verbraucht weniger Strom als der Backofen.
  • Doppelbacken. Wenn Ihnen das Brot nach dem Backen nicht knusprig genug ist, besprühen oder bestreichen Sie es mit Wasser. Schieben Sie es noch einmal für 10-20 Minuten in den 200°C heißen Backofen. Beim Brotbackautomaten wählen Sie die entsprechende Nachbackfunktion.
  • Acrylamid. Lassen Sie die Kruste im Backofen nicht zu braun werden, damit sich der Schadstoff gar nicht erst bilden kann.
  • Haltbarkeit. Während Roggenmischbrote fünf bis sieben Tage frisch bleiben, sollten Sie Weißbrote nicht länger als ein bis zwei Tage lagern. Bewahren Sie selbstgebackenes Toastbrot am besten im Ganzen und nicht länger als eine Woche auf. Pumpernickel und Dosenbrote sind länger haltbar.
  • Lagern. Bewahren Sie das Brot in einem sauberen, dicht schließenden Tontopf auf. Auch luftdicht verpackt in Kunststofftüten oder -gefäßen ist Brot gut aufgehoben. Es gehört in der Regel nicht in den Kühlschrank, dort wird es schnell altbacken. Wenn Sie Brot länger aufbewahren wollen, können Sie es auch einfrieren.
  • Pelzig. Wischen Sie das Brotgefäß regelmäßig mit Essig aus und lassen Sie es trocknen. Nicht mit Wasser nachspülen. Schimmeliges Brot gehört in den Mülleimer. Auch wenn nur an einigen Stellen Schimmel zu sehen ist, kann er bereits ins Innere eingedrungen sein und Schimmelpilzgifte gebildet haben.
1

Mehr zum Thema

  • Hundefutter So ernähren Sie Ihren Hund richtig

    - Feucht oder trocken? Mit oder ohne Getreide? Rohes Fleisch oder vegan? Wir beant­worten wichtige Fragen zu Hundefutter und erklären, wie Sie Ihren Hund gesund ernähren.

  • Rezept des Monats Gazpacho mit Mayonnaise

    - Eine Suppe kalt gemixt – in dem schnell gemachten Klassiker aus Südspanien knistert sogar etwas Eis. „Frisch zubereitet ist Gazpacho schön schaumig und eisig“, sagt...

  • Keime im Mehl Krank­heits­erreger in Weizen-, Dinkel und Roggenmehl

    - Lebens­mittel­kontrolleure finden regel­mäßig Krank­heits­erreger in Mehl. Vorsicht gilt vor allem bei rohem Teig. Backen und Hygiene steuern gegen. Müsli gilt als unkritisch.

1 Kommentar Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

justus am 02.01.2015 um 17:03 Uhr
Schlechte Produktauswahl

Seit Jahren schon backe ich mein Brot mit diversen Backmischungen oder nach Rezeptbüchren selbst. Zunächst in einem teuren Backautomaten - das ergab insgesamt aber keine zufriedenstellenden Ergebnisse, weil einfach die Krustenbildung nicht gegeben war und auch heute noch in keinem Automaten gegeben ist. Denn die Backhitze kann den Teigling nicht rundherum erreichen. Seit zwei Jahren habe ich auf reines Ofenbacken umgestellt, mir eine gute Knetmaschine (Aldi! -Von meinem Bäckermeister empfohlen) zugelegt und verwende u.a. diverse Fertigteigmischungen.
In Ihrem Test vermisse ich die Angebote der Fa. Schapfenmühle, die etliche Fertigmischungen verschiedener Brotsorten liefert.
Ein Tipp: Lieber Dreipfünder mit der doppelten Mehl- Menge backen - und immer etwas mehr Hefe, auch Trockenhefe, als angegeben verwenden. Die Teige gehen besser, die Brote werden lockerer. Und nie die (beispielsweise beim Bremer Gewürzhandel oder bei Seitenbacher erhältlichen) Brotgewürze und Salz vergessen!