Tipps

  • Improvisieren. Experimentieren Sie, wenn die Konsistenz oder Krume nicht optimal sind. Variieren Sie dabei Wassermenge, Backzeit oder Backtemperatur. Das Gleiche gilt fürs Backen im Brotbackautomaten: Welche Mischung zu welchem Gerät passt, probieren Sie am besten selbst aus.
  • Mischen. Halten Sie die Zutaten auf Zimmertemperatur und geben Sie alles in der angegebenen Reihenfolge in die Rührschüssel. Sonst geht der Teig nicht auf.
  • Nachhelfen. Wenn der Teig für Schwarzbrot nicht aufgeht, können Sie etwas nachhelfen. Verrühren Sie einen Würfel Hefe mit einem Päckchen Sauerteigextrakt aus dem Reformhaus, einem Teelöffel Zucker und einer halben Tasse Wasser. Anschließend rühren Sie die Mischung unter den Teig und stellen ihn an einen warmen Ort. Nach etwa einer Stunde hat sich der Teig etwa verdoppelt und Sie können das Brot wie beschrieben backen.
  • Verfeinern. Sie können die fertigen Teigmischungen je nach Geschmack noch durch eigene Zutaten verfeinern, zum Beispiel durch geriebene Möhren, Rosinen, klein gehackte Nüsse oder Mandeln. Beachten Sie bei zusätzlichen trockenen Zutaten, dass Sie den Wasseranteil am Teig entsprechend erhöhen müssen. Ebenso können Sie das Brot vor dem Backen statt in Mehl in Sesam- oder Sonnenblumenkörnern, in Mohn oder in gehackten Wallnüssen wenden.
  • Backen. Wenn Sie das Brot im Backofen backen, sparen Sie etwa ein Drittel der Zeit gegenüber den Brotbackautomaten. Diese benötigen zwischen drei und fünf Stunden für Rühren, Aufgehen und Backen. Der Brotbackautomat wiederum verbraucht weniger Strom als der Backofen.
  • Doppelbacken. Wenn Ihnen das Brot nach dem Backen nicht knusprig genug ist, besprühen oder bestreichen Sie es mit Wasser. Schieben Sie es noch einmal für 10-20 Minuten in den 200°C heißen Backofen. Beim Brotbackautomaten wählen Sie die entsprechende Nachbackfunktion.
  • Acrylamid. Lassen Sie die Kruste im Backofen nicht zu braun werden, damit sich der Schadstoff gar nicht erst bilden kann.
  • Haltbarkeit. Während Roggenmischbrote fünf bis sieben Tage frisch bleiben, sollten Sie Weißbrote nicht länger als ein bis zwei Tage lagern. Bewahren Sie selbstgebackenes Toastbrot am besten im Ganzen und nicht länger als eine Woche auf. Pumpernickel und Dosenbrote sind länger haltbar.
  • Lagern. Bewahren Sie das Brot in einem sauberen, dicht schließenden Tontopf auf. Auch luftdicht verpackt in Kunststofftüten oder -gefäßen ist Brot gut aufgehoben. Es gehört in der Regel nicht in den Kühlschrank, dort wird es schnell altbacken. Wenn Sie Brot länger aufbewahren wollen, können Sie es auch einfrieren.
  • Pelzig. Wischen Sie das Brotgefäß regelmäßig mit Essig aus und lassen Sie es trocknen. Nicht mit Wasser nachspülen. Schimmeliges Brot gehört in den Mülleimer. Auch wenn nur an einigen Stellen Schimmel zu sehen ist, kann er bereits ins Innere eingedrungen sein und Schimmelpilzgifte gebildet haben.

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