Brief­kastenwerbung Verbot für Gratis-Wasch­gelprobe

Brief­kastenwerbung - Verbot für Gratis-Wasch­gelprobe
© Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Der Hersteller Procter & Gamble hatte Proben mit Flüssig­wasch­mittel-Kapseln der Marke „Ariel 3 in 1 Pods“ in Briefkästen verteilt. Da die Kapseln giftig sind und in einigen Orten als Sondermüll entsorgt werden müssen, gingen bei der Verbraucherzentrale Baden-Württem­berg zahlreiche Beschwerden ein. Die Verbraucherschützer zogen deshalb vor Gericht. Mit Erfolg. Das Land­gericht Frank­furt am Main hat die Werbeaktion für unzu­lässig erklärt (Az. 3–06 O 8/18, nicht rechts­kräftig).

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kruemelbaer am 04.02.2020 um 19:37 Uhr
Sondermüll???

Es soll ja Menschen geben, die jeden Monat für diesen Sondermüll Unsummen ausgeben!
Vermutlich sind die Kläger dieselben, die ich jeden Tag bei DM und Aldi am Waschmittelregal sehe. Wasser predigen und Wein trinken, das war schon immer so in Deutschland.

Leu am 19.09.2018 um 00:55 Uhr
Sondermüll in den Briefkasten?

Danke, dass zukünftig verhindert wird, dass Sondermüll im Briefkasten landet. Ich habe keine Lust, mir diesen Aufwand für die Entsorgung zu machen und dafür zu bezahlen. Es geht hier nicht um Altpapier, sondern um gefährliche Chemikalien.
Wer das Ausprobieren möchte, kann im Supermarkt einfach eine Dosis mitnehmen. Fertig.

GuessWhat am 18.09.2018 um 18:49 Uhr
Unfassbar

Da verschenkt ein Waschmittelhersteller kostenlose Proben seiner Waschmittel und sogenannte "Verbraucherschützer" finden keine anderen Probleme als dagegen zu klagen? Das dürfte wohl der endgültige Beweis dafür sein, dass kein Verbraucherschutz in Deutschland mehr nötig ist.
Und was soll das mit Sondermüll? Es ist Waschmittel, welches dafür gemacht ist, ins Abwasser zu gelangen. Noch viel unproblematischer wäre da eine Entsorgung über die Müllverbrennungsanlage.
Die Kapseln sind dazu genauso wenig oder viel giftig, wie ein jedes andere Waschmittel ebenso.
Für mich einfach nur ein unfassbarer Vorgang. Ich als Verbraucher fühle mich geradezu dazu genötigt, mich in aller Form vom Handeln dieser Organisationen, die vorgeben, mich zu vertreten, zu distanzieren.