Briefe und Pakete zu Weihnachten Meldung

Gerade zu Weihnachten müssen Briefe und Pakete pünktlich ankommen. Nichts ist peinlicher als Geschenke oder Karten, die erst nach Heiligabend ihr Ziel erreichen. test.de sagt, bis wann Sie Pakete abschicken sollten, vergleicht die Preise und gibt Tipps für den Versand.

Sendungen ins Ausland

  • Deutsche Post / DHL: Besonders beeilen sollte sich, wer noch preiswert Päckchen mit der Deutschen Post / DHL ins Ausland schicken will. Mit dem gelben Riesen kosten Päckchen bis zwei Kilogramm innerhalb Europas 8,60 Euro. Sie sind allerdings nicht versichert und zwei bis drei Wochen unterwegs - zu Weihnachten oft länger. Für Päckchen nach Übersee ist es schon zu spät: Die brauchen bis zu acht Wochen. Hier hilft nur noch der Premiumzuschlag - insgesamt 25,80 Euro für unversicherte Päckchen. Späteste Abgabetermine:
    10. Dezember für weltweite Sendungen mit Premiumzuschlag
    12. Dezember für Päckchen und Pakete innerhalb Europas
    17. Dezember Sendungen mit Premiumzuschlag innerhalb Europas
  • GLS: Eine preiswerte und zügige Alternative zu DHL bietet GLS. Je nach Größe und Land kosten Sendungen innerhalb der EU zwischen 12,60 Euro und 56,40 Euro. Im Unterschied zu DHL berechnet GLS die Preise nach der Größe der Sendung. Das eigentliche Gewicht der Sendung spielt keine Rolle, solange es unter 40 Kilogramm bleibt. Mit GLS sind daher vor allem schwere aber kleine Sendungen preiswerter als bei DHL. Normalerweise stellt GLS europaweit Pakete innerhalb von vier Werktagen zu. Zu Weihnachten kann es aber etwas länger dauern. Spätester Abgabetermin daher: 17. Dezember.
  • Hermes: Auch Hermes Pakete transportiert Pakete in die Länder der EU, ausgenommen Griechenland, Malta und Zypern. Abhängig von ihrer Größe kosten im Paketshop aufgegebene Sendungen zwischen 9,50 und 29,90 Euro. Sie dürfen bis 25 Kilogramm wiegen. Das Bestimmungsland spielt beim Preis keine Rolle: Pakete an die Algarve kosten genauso viel wie nach Österreich. Je nach Entfernung liegen die Laufzeiten zwischen drei und sieben Tagen. Wer sicher gehen will, schickt Weihnachtspakete spätestens bis 15. Dezember los.

Überblick: Preise in den Paketshops

Sendungen im Inland

Bei Sendungen im Inland bleibt noch etwas Zeit. Doch wegen des hohen Versandaufkommens vor den Feiertagen verlängern sich bei den meisten Paketdiensten die üblichen Laufzeiten. Daher gilt auch hier: Preise und Laufzeiten vergleichen. Neben der Deutschen Post / DHL haben die Paketdienste DPD, GLS und Hermes inzwischen flächendeckende Filialnetze aufgebaut, die zusammen umfangreicher sind als die des gelben Riesen.

  • Deutsche Post / DHL: Wer sich auf das Gesamtgewicht von zwei Kilogramm beschränkt, fährt günstig mit dem Päckchen für 3,90 Euro. Mehr Freiraum bietet ein Pluspäckchen: Für 5,99 Euro gibt es Packsets der Größen S, M und L inklusive Porto für Sendungen bis 20 Kilogramm. Doch Vorsicht: Päckchen und Pluspäckchen sind bei DHL nicht versichert. Wer zu Weihnachten einen DVD-Rekorder, MP3-Spieler oder eine Digitalkamera verschicken möchte, sollte diese besser als versichertes Paket versenden - selbst wenn das Gewicht unter zwei Kilogramm liegt. Postpakete bis zehn Kilogramm kosten 6,90 Euro, bis 20 Kilogramm 9,90 Euro. Diese Pakete sind bis 500 Euro versichert. Eine Zusatzversicherung bis zum Wert von 2 500 Euro kostet 3,50 Euro extra. Letzter Abgabetermin für Weihnachtspakete: 22. Dezember.
  • GLS: In seinen rund 5 000 Paketshops bietet das Unternehmen einen gewichtsunabhängigen Tarif für Sendungen bis 40 Kilogramm. Je nach Größe steigen die Preise von 4,10 Euro für das kleinste bis 15,30 Euro für das größte Paket. Alle Sendungen sind bis 750 Euro versichert. Letzter Abgabetermin für Weihnachtspakete: 19. Dezember.
  • Hermes: Bei Hermes ist der Paketversand in den rund 13 700 Paketshops möglich. Der Preis richtet sich wie bei GLS nach der Größe, allerdings liegt das Höchstgewicht hier bei 25 Kilogramm. Mit 3,90 Euro am günstigsten sind Päckchen mit Online-Paketschein, deren längste und kürzeste Seite zusammen nicht mehr als 50 Zentimeter ergeben. Ergibt die Summe der längsten und kürzesten Seite zwischen 50 und 80 Zentimeter, berechnet Hermes 5,90 Euro und für größere Sendungen 8,90 Euro. Pakete mit handgeschriebenem Paketschein sind 40 Cent teurer. Wer die Pakete lieber zu Hause abholen lässt, zahlt zwischen 6,90 Euro und 30,90 Euro. Bei Abholung an der Haustür dürfen die Sendungen bis 31,5 Kilogramm wiegen. Vorteil von Hermes: Alle Sendungen sind bis zum Wert von 500 Euro versichert. Letzter Abgabetermin für Weihnachtspakete: der Vormittag des 22. Dezember.

Überblick: Preise in den Paketshops
Tipps: Wie Sie Weihnachtspakete richtig auf den Weg bringen

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