Spiele sind immer ein gutes Geschenk. Wir stellen die 20 besten Neuerscheinungen vor.

Für diesen Test haben wir wochenlang gespielt und spielen lassen, um aus den vielen Neuerscheinungen des Jahres die besten vorzustellen. Darunter sind auch die Spiele, die zum „Spiel des Jahres“ vorgeschlagen oder gar prämiert wurden, was dann werbewirksam auf den Schachteln prangt.

Anders als die Jury, die „Beppo der Bock“ zum Kinderspiel des Jahres 2007 kürte, griffen die Kinder, die für uns spielten, aber lieber zu „Hüpf Hüpf Hurra“. Im Kindergarten hatten die Kleinen viel Spaß daran, die bunten Kugeln in den Froschteich springen zu lassen. Für Stimmung sorgte in großer Runde auch „Gesagt – Getan“ mit Malversuchen nach Anweisung.

Vor allem Mädchen begeisterten sich für die Memoryvariante „Rettet den Märchenschatz“. Auch bei „Schatztaucher“ hilft ein Memorygedächtnis, das bei Kindern meist besser funktioniert als bei Erwachsenen. Die haben an dem Kinderspiel aber auch ihren Spaß. Ebenso spannend und familientauglich ist „Burg Appenzell“, das doppelbödige Maus-und-Käse-Spiel.

Überhaupt: Die Einteilung nach Altersgruppen und Spielansprüchen ist nicht leicht. „Yspahan“ zum Beispiel ist eher ein Familienspiel, lässt sich aber auch sehr strategisch spielen, was dann schon wieder Tüftler erfreut. Umgekehrt haben „Die Baumeister von Arkadia“ schon spielgeübte Achtjährige in ihren Bann gezogen.

Ansonsten fallen in diesem Jahr oft ziemlich lange Spielanleitungen auf. Sich durchzuarbeiten lohnt aber. Wer gleich loslegen will, hat nur begrenzte Wahl: Relativ schnell klappt das beispielsweise bei „Zooloretto“, dem Spiel des Jahres 2007.

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