Brenn­stoff­zellen-Heizgeräte könnten schon bald die häusliche Energieversorgung revolutionieren. Die ersten Hersteller starten in diesem Jahr mit der Markt­einführung, zum Beispiel Viess­mann und Ceramic Fuel Cell (CFC). Die Geräte produzieren Wärme und Strom. Sie gehören damit zu den Kraft-Wärme-Kopp­lungs-Anlagen. Im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Wärme und Strom sollen Brenn­stoff­zellen nur halb so viel Kohlen­dioxid ausstoßen und mit 25 Prozent weniger Primär­energie auskommen. Betrieben werden die Anlagen wie herkömm­liche Gasheizungen mit Erdgas. Allerdings verbrennen sie das Gas nicht, sondern nutzen den darin enthaltenen Wasser­stoff. Der reagiert mit dem Sauer­stoff der Luft zu Wasser – es entstehen Wärme und elektrische Energie. Einer raschen Verbreitung der neuen Technik dürfte der hohe Preis im Weg stehen. Der Vitovalor 300-P von Viess­mann steht mit rund 26 000 Euro in der Preisliste.

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