Die Qualität von Breitband­zugängen zum Internet hat sich 2013 im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert. So interpretiert die Bundes­netz­agentur das Ergebnis einer bundes­weiten Mess­kampagne, die sie kürzlich vorstellte. Rund 75 Prozent der Nutzer erreichten demnach mindestens die Hälfte der Maximal­über­tragungs­rate, für die sie bezahlen. Im Jahr zuvor waren es weniger als 70 Prozent. Das mag ein Fort­schritt sein. Im Umkehr­schluss besagen die Ergeb­nisse jedoch auch: Rund ein Viertel aller Verbraucher kann nicht einmal die Hälfte der vereinbarten Maximal­geschwindig­keit nutzen. Zudem erreichten weniger als 16 Prozent aller Nutzer die mit ihrem Anbieter vereinbarte Maximal­daten­rate. Das ist ein Rück­schritt im Vergleich zu 2012. Da lag die Quote bei annähernd 20 Prozent. Untersucht wurden stationäre Anschlüsse via DSL, LTE und Kabel. Als Grund­lage dienten Messungen bei mehr als 150 000 Endkunden.

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