Auswählen

  • Wegwerfen: Legen Sie keine Bratwürste auf den Rost, die säuerlich riechen. Sie gehören in den Müll – genau so wie Würst­chen­packungen mit trübem Flüssig­keits­absatz und abge­laufener Halt­barkeits­frist.
  • Einfrieren. Wenn Sie den Grill­abend wegen schlechtem Wetter absagen müssen, frieren Sie die Bratwürste einfach ein. So bewahren Sie sie am besten auf – aber besser nicht übers Mindest­halt­barkeits­datum hinaus.
  • Exotisch grillen. Wenn Sie es scharf mögen, probieren Sie doch mal Merguez. Nord­afrikanische Einwanderern haben diese grobe Wurst aus Lamm und oft auch Rind vor allem in Frank­reich beliebt gemacht. Ihre Schärfe verdankt sie der Gewürzpaste Harissa sowie Kreuzkümmel und Knoblauch.

Zubereiten

  • Anzünden. Benutzen Sie beim Grillen mit Holz­kohle keine flüssigen Grill­anzünder oder Brand­beschleuniger. Die können mit großer Flamme verpuffen oder gefähr­lich in die Flasche rück­zünden.
  • Gesund grillen. Löschen Sie beim Grillen nicht mit Bier ab, und lassen Sie möglichst weder Fett noch Marinade in die Glut tropfen. Dabei können krebs­er­regende Stoffe entstehen. Benutzen Sie Grill­schalen, so fällt auch nichts durch den Rost. Schneiden sie verbrannte Stellen an Bratwurst und Grill­fleisch groß­zügig ab.
  • Abwechs­lungs­reich grillen. Es muss nicht immer Bratwurst sein. Probieren Sie auch mal Fisch, Gemüse oder Obst zu grillen – am besten indirekt, bei weniger Hitze, mit Deckel. Legen Sie das Grill­gut nicht direkt über die Glut, sondern seitlich davon.
  • Braten. Wenn Sie Würst­chen braten, nehmen Sie am besten beschichtete Pfannen. Da muss nur wenig Fett hinein.

Essen

  • Figurbewusst genießen. Die Bratwürste im Test haben zwischen 20 und 30 Prozent Fett. Achten Sie bei der Auswahl darauf oder probieren Sie die vergleichs­weise weniger fetten Geflügel­bratwürste. Es kommt auch auf die Anzahl der verspeisten Würste und ihr Gewicht an: Die Bratwurst der Metzgerei Zeiss im Test enthält zwar vergleichs­weise wenig Fett je 100 Gramm, mit 133 Gramm ist sie aber die schwerste – und liefert pro Stück von allen somit am meisten Fett.
  • Unbe­sorgt essen. Viele Bratwürste enthalten etwas Senf und Sellerie. Reagieren Sie darauf allergisch, schauen Sie vor dem Kauf in die Zutaten­liste. Manche Anbieter werben auch mit „glutenfrei“. Das ist bei den getesteten Bratwürsten aber selbst­verständlich. Denn in ihnen ist Gluten – ein Getreideeiweiß, dass manch einer nicht verträgt – nicht zu erwarten.

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