Check­liste: Faltenbe­hand­lung

Qualifiziert. Ästhetisch-plastische Chirurgen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Allgemein­ärzte, Dermatologen führen Antifaltenbe­hand­lungen mit Botulinumtoxin durch. Die Deutsche Gesell­schaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie (www.dgbt.de) listet spezialisierte Ärzte.

Erfahren. Erkundigen Sie sich nach Ausbildung und Erfahrung des Behand­lers. Wie lange praktiziert er bereits? Welche weiteren Behand­lungen bietet er an? Ein breites Spektrum an Leistungen in der Arzt­praxis oder Klinik ermöglicht es, Alternativbe­hand­lungen in Betracht zu ziehen.

Notfall. Die Praxis sollte für eventuelle Notfälle gerüstet sein, falls es zu einer allergischen Schock­reaktion kommen sollte.

Werbung. Im Internet ist es schwierig, neutrale Seiten und Beiträge heraus­zufiltern. Selbst in unabhängige Patientenforen finden Werbebeiträge Eingang.

Verboten. Eine Behand­lung mit Botulinumtoxin durch eine Kosmetikerin oder eine Kranken­schwester allein ist nicht erlaubt.

Beraten. Der Behandler sollte im ersten Gespräch über Risiken und Neben­wirkungen sowie weitere Möglich­keiten zur Faltenglättung informieren, beispiels­weise Füll­substanzen, Peeling, Laser oder ein Facelift. Auch das empfohlene Botulinumtoxin-Präparat, seine Dosierung, der Preis von Produkt und Behand­lung sollten besprochen werden.

Behandeln. Lassen Sie sich erst nach einer Bedenk­zeit behandeln. Vorher sollte die Arzt­praxis Informationen zu Erkrankungen, Allergien, Medikamenten­einnahme und bisherigen Behand­lungen erfragen. Sinn­voll ist auch eine Fotodokumentation des Gesichts vor und nach der Behand­lung. Nach ein bis sechs Wochen: Kontrolle des Ergeb­nisses.

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