Botnetze Meldung

Das E-Mail-Postfach auf neue Nachrichten zu prüfen, ist heute so normal wie der Gang zum Briefkasten. Doch neben wichtigen Nachrichten landen auch unzählige Spam-Mails im Postfach. Da hilft nur eines: Anklicken und löschen. Viele Nutzer wissen nicht, dass sie selbst ungewollt zum Versender solcher Spam-Mails werden können. Das kann dann passieren, wenn ihr Rechner Teil eines Botnetzes ist. „Bot“ stammt von Robot und bezeichnet ein Programm, das ferngesteuert arbeitet. Solche schädlichen Programme können durch Surfen im Internet oder Öffnen vireninfizierter Anhänge auf den PC heruntergeladen werden. Botnetz-Betreiber verbinden Hunderte befallene Computer miteinander. So entsteht ein Netzwerk aus ferngesteuerten Computern, ein Botnetz. Werden diese „bösartigen“ Netze zum Beispiel zum Versenden von Spam-E-Mails missbraucht, lässt sich nicht eindeutig verfolgen, von welchem Computer der Spam wirklich stammt. Der befallene Rechner verhält sich aus Sicht des Nutzers meist nicht anders als sonst. Da hilft nur, regelmäßig ein aktualisiertes Antivirenprogramm laufen zu lassen, zum Beispiel die neueste Version von G Data Internet Security oder die kostenlose Avira AntiVir Personal-Edition (siehe Test Internetsicherheit). Wird ein Schädling gefunden, bietet ein Link zum Virenschutzanbieter nähere Infos. Zählt der Eindringling zu einem Botnetz, sollte er sofort entfernt werden. Funktioniert das nicht, ist die sicherste Variante, das Betriebssystem neu aufzuspielen. Um gar nicht erst Teil eines solchen Netzes zu werden, sollten Sie nur E-Mail-Anhänge öffnen, wenn Sie dem Absender vertrauen. Aktualisieren Sie Betriebssystem und Software regelmäßig, installieren Sie eine Firewall. Weitere Infos und Gratisprogramme: www.bsi-fuer-buerger.de

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