Bohr­maschinen im Test

Akku-Bohr­schrauber im Test: Mobile Multi-Talente

20.02.2021
Bohr­maschinen im Test - Die besten für Beton und dicke Bretter
Mit Power. Der Blick ins Innere zeigt: In modernen Akku­schraubern sorgt viel Elektronik für kraft­volles und komfort­ables Arbeiten. © Stiftung Warentest / Hendrik Rauch

Akku-Bohr­schrauber sind die beliebtesten Elektrowerk­zeuge: Mit diesen Allroundern lassen sich Löcher in Balken oder Wände bohren und Schrauben eindrehen. Doch von den Akku­schraubern im Test werkeln einige nicht gut. In der Dauer­prüfung oder beim Eindrehen dicker Schrauben zeigen sich deutliche Unterschiede. Gute Geräte bekommen Heim­werker bereits ab etwa 150 Euro.

Bohr­maschinen im Test

  • Testergebnisse für 14 Akku-Schlagbohr­schrauber 02/2021
  • Testergebnisse für 6 Kabel-Schlagbohr­maschinen 02/2021
  • Testergebnisse für 22 Akku-Bohr­schrauber 02/2019
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Inhalt

Große und kleine Akku­schrauber im Test

Egal ob Bosch, Dewalt, AEG oder Worx: Hier finden Sie die Test­ergeb­nisse von 12 Akkubohrern mit 18 Volt. Außerdem testeten wir fünf „kleine“ Akku-Bohr­schrauber mit 10,8 Volt. Im Prüf­labor konnten nicht alle Werk­zeuge über­zeugen. Bei zwei Maschinen ging der Motor relativ schnell kaputt. Von den fünf 10,8-Volt-Schraubern erzielte nur einer ein gutes Qualitäts­urteil; von den 12 Maschinen mit 18-Volt-Akku schnitten immerhin neun gut ab. Insgesamt zweimal lautete das Urteil Mangelhaft.

Test­ergeb­nisse Akku-Bohrschrauber (nach Frei­schaltung verfügbar)

Schrauben und Bohren auf dem Prüf­stand

Im Labor mussten alle Maschinen zeigen, was in ihnen steckt. Wir simulierten das Schrauben in Kiefern­holz sowie das Bohren in Buche und Stahl. Die reine Belastungs­zeit, die jede Maschine über­stehen sollte, betrug 33 Stunden – zuzüglich zwischen­zeitlicher Abkühl- und Ruhephasen. Das schafften nicht alle Motoren der Bohr­schrauber.

Bohr­maschinen mit bürs­tenlosen Motoren sind effizienter

Warum manche Geräte versagen, zeigt sich, wenn man das Gehäuse der Maschinen öffnet: Einige Motoren drehen sich noch mit Kohlebürsten. Diese sorgen dafür, dass Strom auf die rotierende Seite des Motors gelangt. Sind sie verschlissen oder kaputt, funk­tioniert auch der Motor nicht mehr. Deutlich verschleiß­freier sind neuere sogenannte bürs­tenlose Motoren. Die Geräte im Akku-Bohr­schrauber-Test, die ohne Kohlebürsten arbeiten, waren effizienter und fielen durch längere Halt­barkeit auf.

Spartipp: Ein Akku für alle

Im Trend liegen System-Akkufamilien (Diese System-Akkus halten besonders lange). Das bedeutet: Mit dem Akku des Akku­schraubers können Heim­werker auch andere Geräte desselben Herstel­lers aus der Familie antreiben. Das spart Geld und Ressourcen. Nützlich ist es, wenn zwei Akkus einsatz­bereit sind: Da sie sich oft inner­halb einer Stunde aufladen lassen, ist so auch längeres kontinuierliches Arbeiten möglich.

Die Stärken der Akku-Schrauber

Problemlos versenken alle Akku-Bohr­schrauber haus­halts­übliche kleine und mitt­lere Schrauben (bis 8 Milli­meter) in Holz. Dickere lange Schrauben bewältigten aber nur die kräftigsten Maschinen. Geprüft wurde auch mit 10 Milli­meter dicken und 120 Milli­meter langen Schrauben.

Bohren setzt Grenzen

Alle geprüften Akku-Schrauber verfügen über einen zweiten Gang fürs Bohren mit hoher Drehzahl. Mehrere Modelle erzielen so gute Bohr­leistungen. Bei Beton und hartem Gestein sind normale Bohr­schrauber über­fordert. Dafür finden sich im Bohr­maschinen-Vergleich der Stiftung Warentest besser geeignete Akku-Schlagbohr­schrauber und Schlagbohr­maschinen.

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Test Bohr­maschinen im Test

20.02.2021

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