Schlagbohr­maschinen: Die Alleskönner

Bohren ist ihre Stärke. Übliches Bohren, etwa in Holz oder Metall, können fast alle gut. Die Maschinen sind in Bohr­ständern montier­bar und ermöglichen Präzisions­bohrungen. Allerdings läuft vor allem das Modell von Skil nicht exakt rund. Gut durch Beton und hartes Gestein kommen nur Bosch und Makita.

Besser zwei Gänge. Drei exemplarisch ausgewählte relativ billige 1-Gang-Modelle (Dewalt, Ryobi RPD680 und Skil) schwächeln vor allem beim lang­samen, kraft­vollen Schrauben.

Licht und Schatten. LED-Beleuchtung des Bohr­bereichs bietet nur Ryobi RPD1010. Ärgerlich: Bei Worx ist der Rück­schlag – zum Beispiel wenn der Bohrer plötzlich verklemmt – so stark, dass Unfall­gefahr besteht. Der Metabo-Griff ist mit Naph­thalin belastet. Hitachi, Obi/Lux und Black & Decker bleiben bei der Dauer­prüfung früh­zeitig auf der Strecke.

Nur drei Gute. Der Tabellen­erste von Bosch kostet 185 Euro, die gute Makita stolze 267 Euro. Günstig: Ryobi RPD1010 für nur 100 Euro.

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