Akku-Bohr­schrauber, Schlagbohr­maschine oder Bohr­hammer – Heim­werker wollen für jeden Zweck das optimale Werk­zeug finden. Beim großen Vergleichs­test schraubten und bohrten insgesamt 36 – zum Teil sehr unterschiedliche – Maschinen um die Wette (Preise: 50 - 330 Euro). Selbst bei teuren Geräten zeigten sich Mängel. Doch immerhin jedes zweite Modell schneidet gut ab.

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TestBohr­maschinentest 03/2015
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Die besten fürs Schrauben

Wenns um Eindrehen von Schrauben geht, loben die Tester vor allem die Vorzüge der Akku-Bohr­schrauber. In ihrer Parade­disziplin erzielen sie fast durchweg gute Noten. Bis zu 80 Milli­meter lange und 8 Milli­meter dicke Schrauben ließen sich problemlos in Kiefern­holz versenken. Und zwar schnell, präzise und komfortabel.

Tipp: Kaufen Sie eine Zwei-Gang-Maschine. Deren erster Gang eignet sich fürs gefühl- und kraft­volle Schrauben. Die Geschwindig­keit lässt sich hier bedarfs­gerecht regulieren. Nutzen Sie den Verstell­ring fürs maximale Drehmoment, um zu verhindern, dass die Schraubköpfe mit zu viel Kraft zu tief versenkt werden.

Die besten fürs Bohren

Die größten Unterschiede im Test offen­barten sich beim Bohren. Dicke Metall­bleche zum Beispiel konnten die Prüfer am schnellsten mit Schlagbohr­maschinen durch­löchern – hier natürlich bei ausgeschaltetem „Schlag“: 5 Milli­meter schaffen sie in durch­schnitt­lich 13 Sekunden. Akku-Bohr­schrauber brauchen oft doppelt so lange.

Tipp: Für Präzisions­bohrungen eignen sich am besten Schlagbohr­maschinen, die ohne Spiel gut „rund­laufen“. Die Geräte lassen sich dafür auch in Bohr­ständern montieren.

Die Besten für Beton

Bei Beton und hartem Gestein schlägt die Stunde der Bohr­hämmer. Die getesteten Modelle schaffen zum Beispiel ein 5 Zenti­meter tiefes 12-Milli­meter Loch in etwa 15 Sekunden. Sie arbeiten mit speziellem SDS-plus-Bohr­futter und dazu passenden Bohrern. Deren typisches Merkmal sind läng­liche Kerben am Schaft. Die ermöglichen, dass sich die Bohrerspitze nicht nur dreht, sondern sich zusätzlich beim Bohren mit „Schlag“ vor und zurück bewegen („hämmern“) kann.

Sieben machen früh schlapp

Insgesamt 19 Geräte erzielen im großen Vergleichs­test die Gesamt­note Gut. Doch die Prüfungen offen­barten auch zahlreiche Schwach­stellen und Mängel. Sieben Schlagbohr­maschinen schwächeln ausgerechnet in der Disziplin Schlagbohren. Auch zwei Akku-Schlagbohr­schrauber scheitern in Beton. Sieben Maschinen bleiben beim Dauer­test relativ früh­zeitig auf der Strecke. Zweimal erweisen sich Griffe als schad­stoff­belastet.

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