Börsentipps Meldung

Markus Frick gibt ­heiße Börsentipps – zu heiß für manchen.

Der „Vermögensexperte“ Markus Frick ist wegen seiner Aktientipps in die Kritik geraten, nachdem Anleger mit drei russischen Rohstoff-aktien herbe Kursverluste erlitten haben. Frick vertreibt seine Tipps vor allem über eine E-Mail-Hotline, die pro Jahr fast 900 Euro ­kostet. Seine Börsenshow „Make Money – Die Markus Frick Show“ im Fernsehsender N24 wurde inzwischen eingestellt.

Mit der Empfehlung sogenannter Hotstocks, hochspekulativer Auslandsaktien, steht Frick nicht allein. Auch zahllose Börsenbriefe und Internetforen bedienen das Thema. Oft handelt es sich bei den heißen Aktien um Firmen, die sich der Erschließung von Rohstoff- oder Erdölvorkommen widmen. Die Börsenumsätze vieler Hotstocks sind in Frankfurt weitaus höher als an der Heimatbörse, in der Regel die US-amerikanische ­Nasdaq. Das gilt bei Börsenexperten als Warnsignal.

Tipp: Finger weg von Hot- stocks. Für unerfahrene Anleger ist ein Investment in solche Aktien reines Glücksspiel.

Dieser Artikel ist hilfreich. 485 Nutzer finden das hilfreich.