Börsentermingeschäfte Meldung

Im schmucken, gutbürgerlichen Schmalkalden hatten die Vermittler von Phoenix leichtes Spiel. Etwa 3 000 Bürger glaubten an die großen Gewinne.

Mit Scheingeschäften haben Geldhaie der Firma Phoenix über 30 000 Anleger geschädigt. Nicht alles Geld ist verloren. Der Insolvenzverwalter hat 232 Millionen von 500 Millionen eingezahlten Euro sichergestellt. Weitere 22 Millionen Euro stehen noch aus. Über den Stand der Dinge will er auf einer Gläubigerversammlung im Oktober informieren. Gut für geschädigte Anleger: Die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) muss einen Teil der Verluste ersetzen. Schlecht: Bis es soweit ist, dauert es noch Monate.

Finanztest sagt, wie Anleger Geld zurückholen können.

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