Börsen­handel Meldung

Kollege Computer kann nach Ansicht der Deutschen Bundes­bank in turbulenten Phasen Kurs­schwankungen an den Börsen verstärken. Dann könnten durch den auto­matisierten Hoch­frequenz­handel „Markt­verwerfungen bis hin zu Flash Events begüns­tigt werden“, schreibt die Bundes­bank in ihrem Monats­bericht Oktober 2016. Als Flash Events bezeichnet man kurz­fristige starke Kurs­einbrüche oder -anstiege.

Termin­geschäfte ausgewertet

Ein Teil der Hoch­frequenzhändler ziehe sich zurück, während ein anderer mehr handele, führten die Experten der Bundes­bank als Ursache an. Sie hatten die Termin­geschäfte auf den Dax und Bundes­anleihen an der Terminbörse Eurex für zwei verschiedene Wochen ausgewertet: eine während der Krim-Krise im März 2014, als die Kurse stark schwankten, und eine im Juni 2014, in einer ruhigen Phase.

Rechner analysieren in Sekundenbruch­teilen riesige Daten­mengen

Hoch­frequenzhändler sind nach Schät­zungen für nahezu 50 Prozent des Handels­volumens an den Aktienmärkten in den USA und Europa verantwort­lich. Die Händler analysieren mit speziellen Algorithmen in Sekundenbruch­teilen große Daten­mengen und können eine Vielzahl von Aufträgen ausführen. Dafür nutzen sie hoch­gerüstete Computer mit direkten und sehr schnellen Börsen­zugängen.

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