Börsenfusion Meldung

Die Chefs der Börsen von Amsterdam, Brüssel und Paris George Moller, Olivier Lefebvre und Jean-Francois Theodore (von links).

Zur zweitgrößten Aktienbörse Europas nach London haben sich die Handelsplätze von Amsterdam, Brüssel und Paris zusammengeschlossen. An drei Orten soll von September an gehandelt werden: große Standardtitel in Paris, in Brüssel Aktien von kleineren und mittleren Unternehmen mit hohen Wachstumserwartungen und in Amsterdam Derivate wie Termingeschäfte und Optionen. Dabei sollen alle bisher an den einzelnen Börsen notierten Aktien in den Handel am jeweils zuständigen Ort des Verbunds ­ getauft auf den Namen "Euronext" ­ aufgenommen werden. Anleger brauchen damit nicht mehr die Kurse ihrer Aktien an drei Orten im Auge zu behalten. Künftig reicht es, sich am jeweils entscheidenden Handelsplatz der ­ so die Eigenwerbung ­ "ersten europäischen Börse" schlau zu machen.

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