Börsenbrief Meldung

Markus Frick muss für seine Aktientipps geradestehen.

Anleger, die mit Aktientipps des Börsenbrief-Herausgebers Markus Frick Geld verloren haben, dürfen hoffen. Das Landgericht Heidelberg (Az. 2 O 261/07) hat den selbsternannten Aktienguru dazu verurteilt, einem Kunden rund 40 000 Euro zu ersetzen. Der Anleger hatte Nachrichten von Fricks E-Mail-Hotline abonniert und fühlte sich über die empfohlenen Firmen falsch oder unzureichend informiert. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Die Klage richtete sich gegen Markus Frick persönlich, nicht gegen eine von ihm gegründete Firma. Der Kläger hatte seinen Abovertrag direkt mit Frick geschlossen. Nach Ansicht der Heidelberger Richter lag eine Pflichtverletzung vor. Da sich Frick vertraglich zu einer sorgfältigen und gewissenhaften Recherche der börsenrelevanten Informationen verpflichtet habe, hätte er die Vermögenslage und gesellschaftsrechtlichen Verhältnisse der empfohlenen Unternehmen stetig im Blick behalten müssen.

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