Die Deutsche Börse wird künftig unter dem Titel "Euroboard" firmieren. "Dieser Name ist Programm und steht für die durchgängige Internationalisierung des Unternehmens, das schon lange weitaus internationaler ist, als es der Name Deutsche Börse ausdrückt", erklärte die Deutsche Börse AG.

Das Unternehmen betreibt verschiedene Handelsplätze für Wertpapiere, unter anderem in Frankfurt und Zürich. Die stärkere Ausrichtung auf den wachsenden europäischen Kapitalmarkt, auf dem die Deutsche Börse eine führende Stellung hat, soll auch durch die Veränderung der Eigentümerstruktur erreicht werden. Ausländische Investoren seien willkommen. Möglicherweise wird die Deutsche Börse AG sogar selbst den Börsengang wagen. Derzeit ist das Unternehmen überwiegend im Besitz deutscher Banken und Brokerhäuser. Geringe Anteile halten Börsenmakler.

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