Blutzuckermessgeräte

Spätschäden vermeiden: Im Zweifel noch einmal messen

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Diabetiker müssen als „Therapeut in eigener Sache“ den Stoffwechsel stets unter Kontrolle halten – und bei Zweifeln am Messergebnis sofort noch einmal messen. Nach Expertenmeinung ist das Risiko einer zweiten Fehlmessung sehr gering.

Von Vorteil: Die Systeme sind weniger störanfällig als früher. Die Fallprüfung bestanden zum Beispiel alle Blutzuckermessgeräte. Ist ein „Störfall“ gravierend, werden keine Daten mehr geliefert: Das Gerät misst nicht mehr weiter. Es muss beim Hersteller ausgetauscht oder repariert werden. Ohne Messen und Therapieanpassung sind die Folgen des Diabetes jedenfalls dramatisch. Bislang ist die Bilanz pro Jahr sehr negativ:

  • Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verdoppelt sich – 35 000 Herztote.
  • Diabetes fordert zwei Drittel der Fuß- und Bein-Amputationen, 28 000 Fälle – oft Folge fehlender Einstellung der Patienten.
  • 2 000 Menschen verlieren ihr Augenlicht.
  • Und mehr als jeder zweite dialysepflichtige Patient ist Diabetiker.

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