Sechs Schritte: So messen Sie richtig

  1. Vorbereiten. Legen Sie Messgerät, Stechhilfe, Lanzetten und Teststreifenröhrchen bereit.
  2. Händewaschen. Mit Seife und warmem Wasser – dann sorgfältig abtrocknen. Das fördert die Durchblutung und entfernt Reste zuckerhaltiger Lebensmittel, die das Ergebnis verfälschen können.
  3. Stechhilfe klarmachen. Oft lässt sich die Einstichtiefe so einstellen, dass das Piksen kaum weh tut und trotzdem genug Blut austritt. Nutzen Sie am besten für jede Messung eine frische Lanzette. Wird sie stumpf, bedeutet das mehr Schmerzen beim Stechen. Zudem bergen gebrauchte Lanzetten ein Infektionsrisiko.
  4. Teststreifen entnehmen und in die vorgesehene Stelle des Geräts stecken. Mit trockenen, sauberen Händen dürfen Sie die Streifen überall anfassen. Verschließen Sie das Röhrchen sofort wieder.
  5. Fingerkuppe piksen. Leicht seitlich, mit Sicherheitsabstand zum Nagel. Optimal sind Mittel-, Ring- und kleiner Finger. Wechseln Sie am besten die Stelle jedes Mal. Viele Geräte messen auch mit Blut von anderen Körperstellen, etwa Handballen oder Oberschenkeln. Das ist angenehmer, aber oft ungenauer.
  6. Blutprobe auftragen. Halten Sie die Einlaufstelle des Teststreifens direkt an das Blutströpfchen. Die richtige Menge gewinnen Sie, indem Sie leicht auf die Fingerkuppe drücken. Kein verschmiertes Blut benutzen und Blut nicht herausquetschen. Das kann die Probe mit Gewebsflüssigkeit verdünnen und das Messergebnis verfälschen.

Wenn das Blut nicht reicht: Versuchen Sie es noch einmal an einer anderen Stelle mit größerer Einstichtiefe und neuem Teststreifen. Vorher können Sie den Finger kurz massieren, um den Blutfluss anzuregen.

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