Blut­hoch­druck Meldung

In Deutsch­land leiden mehr als 20 Millionen Menschen an Blut­hoch­druck. Das bedeutet zum Beispiel ein erhöhtes Risiko für Herz­infarkt und Schlag­anfall. Daher sollte jeder seine Blut­druck­werte kennen. Wer sie noch nicht weiß, hat am 17. Mai, dem „Welt Hyper­tonie Tag“ viel Gelegenheit, sie kennen­zulernen.

Jeder Vierte betroffen

Mehr als 20 Millionen Menschen in Deutsch­land leiden an Blut­hoch­druck, immerhin jeder Vierte. Die Betroffenen haben damit auch ein erhöhtes Risiko für Herz­infarkt und Schlag­anfall. Jahre­lang erhöhte Werte verkürzen das Leben. Die meisten Menschen spüren jedoch nicht, dass ihr Blut­druck zu hoch ist, denn hoher Blut­druck verursacht zunächst kaum Beschwerden. Am 17. Mai, dem Welt Hyper­tonie Tag, will die Hoch­druck­liga mit bundes­weiten Aktionen auf die Folgen von Blut­hoch­druck hinweisen. Mit dabei sind zum Beispiel das Reha-Zentrum Burg, das Rathaus Münster, das Bildungs­zentrum Mainz sowie viele Apotheken und Arzt­praxen.

Einmal im Jahr prüfen

Blut­hoch­druck Meldung

Blut­druck­werte zeigen, wie stark das Herz sich anstrengen muss, um das Blut gegen Widerstand in den Kreis­lauf zu pumpen. Herz­spezialisten raten, die Werte mindestens einmal im Jahr über­prüfen zu lassen oder regel­mäßig selbst zu messen. Werte ab 140/90 gelten als erhöht, misst der Betroffene selbst, sogar ab 135/85. Ein einzelner Blut­druck­wert ist jedoch nur eine Moment­aufnahme. Wenn Blut­druck­werte allerdings wieder­holt, auch unter gleichen Ruhebedingungen, über den empfohlenen Werten liegen, sollte der Betroffene mit seinem Haus­arzt sprechen.

Gesund­heits-Check

Mit dem Alter steigt das Risiko, einen Blut­hoch­druck zu entwickeln. Doch auch Jüngere sind betroffen. Mindestens jeder Zehnte unter 40 Jahren hat zu hohen Blut­druck. Die gesetzlichen Krankenkassen über­nehmen für alle Versicherten ab dem 35. Lebens­jahr alle zwei Jahre die Kosten für einen Gesund­heits-Check, bei dem geprüft wird, ob es Anzeichen für Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen, Nierenschäden oder Diabetes gibt.

Aktiv werden

Meist lässt sich keine eindeutige organische Ursache für den Blut­hoch­druck finden. Allerdings können anhaltender Stress, Bewegungs­mangel oder Überge­wicht den Blut­druck in die Höhe treiben. Daher sind Lebens­stil­änderungen auch die Grund­lage jeder Therapie, vor allem mehr Bewegung, Entspannung und eine Ernährungs­umstellung. Wenn das nicht ausreicht, hilft die regel­mäßige Einnahme von Medikamenten, den Blut­druck zu senken und so Blutgefäße, Herz und Hirn vor schwerwiegenden Folge­erkrankungen wie Herz­infarkt oder Schlag­anfall zu schützen.

Weitere Infos

Die Stiftung Warentest bietet viele weitergehende Informationen zum Thema:

Dieser Artikel ist hilfreich. 976 Nutzer finden das hilfreich.

Mehr im Internet