Die 24-Stunden-Blutdruckmessung liefert die genauesten Diagnoseergebnisse. Im British Medical Journal kommt eine Auswertung von Studien mit knapp 6 000 Patienten zu diesem Ergebnis. Bei der Langzeitmessung tragen Patienten ein Gerät am Körper, das den Blutdruck in bestimmten Zeitabständen erfasst und die Werte aufzeichnet. Sie gehen dabei ihren üblichen Alltagsbeschäftigungen nach. Zum Vergleich standen die Blutdruckmessung in der Arztpraxis und die Selbstmessung zuhause. Beide Methoden zeigen der Studie zufolge zu oft fälschlicherweise erhöhten Blutdruck an.

Tipp: Eine 24-Stunden-Messung ist vor allem für Patienten wichtig, deren Blutdruckwerte im Grenzbereich von 140 zu 90 mm Hg liegen, ebenso vor Beginn einer lebenslangen Therapie mit blutdrucksenkenden Medikamenten. Für die Selbstmessung gilt: Ein einzelner Blutdruckwert ist eine Momentaufnahme. Was zählt, ist das Blutdruckprofil aus vielen Messungen über längere Zeit.

Dieser Artikel ist hilfreich. 143 Nutzer finden das hilfreich.