Den Blut­druck messen

So lesen Sie die Blut­druck­werte

Blut­druck wird in der Einheit mmHg angegeben, kurz für Milli­meter Queck­silber­säule (Queck­silber lateinisch: Hydrargyrum, Hg), orientiert am klassischen Arzt­gerät. Die Tabelle zeigt die Einteilung laut Welt­gesund­heits­organisation und europäischen ärzt­lichen Leit­linien.

Blut­druck­mess­geräte im Test Test

So messen Sie den Blut­druck richtig

  • Gleiche Bedingungen schaffen. Wenn Sie regel­mäßig selber Ihren Blut­druck kontrollieren, messen Sie möglichst zur selben Zeit – zum Beispiel morgens vor dem Frühstück, vor dem ersten Kaffee und bevor Sie blut­druck­senkende Medikamente nehmen. Messen Sie immer am selben Arm. Weicht der Druck an beiden Armen stark ab, besprechen Sie das mit dem Arzt.
  • Ruhig werden. Bevor Sie mit der Messung beginnen, setzen Sie sich erst einmal fünf Minuten entspannt hin, die Beine neben­einander.
  • Auf Manschette achten. Die Manschette muss richtig sitzen: nicht zu locker, nicht zu fest auf der unbe­kleideten Haut oder auf dünnem Stoff. Dicke Kleidung sollten Sie ausziehen, nicht hoch­krempeln. Die Maße der Manschette reichen häufig für einen Umfang von 13,5 bis 21,5 cm am Hand­gelenk oder von 22 bis 42 cm am Ober­arm. Das kommt meist hin. Andernfalls brauchen Sie ein Gerät mit einer passenden Manschette. Sonst drohen Mess­fehler.
  • Position prüfen. Hand­gelenkgeräte gehören auf Herz­höhe. Nutzer müssen sie aktiv in diese Position bringen, indem sie den Arm anwinkeln. Bei Geräten für den Ober­arm sitzt die Manschette auto­matisch richtig, wenn der Arm entspannt auf dem Tisch abliegt. Wer unter­halb des Herzens misst, erhält zu hohe Werte, ober­halb sind sie zu nied­rig.
  • Ruhig bleiben. Seien Sie beim Messen still: Sprechen oder essen Sie nicht und halten Sie Ihre Arme und Beine ruhig. Zeigt das Gerät einen Fehler an oder scheint Ihnen ein Mess­wert ungewöhnlich, starten Sie einen weiteren Versuch – nach einigen Minuten Ruhe und möglichst, ohne sich aufzuregen. Das erhöht den Blut­druck erst recht.
  • Werte sammeln. Dokumentieren Sie Ihre Werte, etwa im Blut­druck­pass. Gratis gibt es den zum Beispiel oft bei Apotheken, Krankenkassen oder bei der Deutschen Herzstiftung. Nehmen Sie das Dokument regel­mäßig mit zum Arzt. Sagen Sie ihm, wenn Ihr Gerät wieder­holt einen unregelmäßigen Puls anzeigt. Das kann auf eine Herz­rhythmus­störung hindeuten – muss aber nicht!

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TestBlut­druck­mess­geräte im Test16.11.2018
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