Blut­druck­mess­geräte im Test

So haben wir getestet

26.08.2021

Im Vergleich zu den Vorgänger­unter­suchungen 2016 und 2018 hat die Stiftung Warentest ihr Prüf­programm für den aktuellen Test nur minimal verändert; daher sind die Urteile weit­gehend vergleich­bar. Hier können Sie nach­voll­ziehen, nach welchen Kriterien wir jeweils geprüft haben.

Blut­druck­mess­geräte im Test

  • Testergebnisse für 17 Blut­druck­mess­geräte 09/2020
  • Testergebnisse für 13 Blut­druck­mess­geräte 11/2018
  • Testergebnisse für 13 Blut­druck­mess­geräte 05/2016
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Inhalt

So haben wir getestet (2020)

Im Test: 17 Blut­druck­mess­geräte zur Selbst­messung – sieben für das Hand­gelenk und zehn für den Ober­arm. Wir kauf­ten sie im Januar und Februar 2020 ein. Drei Geräte aus Vorgänger­unter­suchungen 2016 und 2018, die damals mit Gut bewertet wurden und laut Anbieter noch unver­ändert erhältlich sind, haben wir jetzt mit gering­fügig abweichendem Prüf­programm erneut getestet. Die Preise der Geräte ermittelten wir, indem wir die Anbieter im Juni 2020 befragten.

Blut­druck­messung: 60 %

Wir prüften die Mess­genauigkeit an 16 Männern und 16 Frauen verschiedenen Alters mit nied­rigem bis hohem Blut­druck. Die Unter­suchungen erfolgten in Anlehnung an Methoden der Deutschen Hoch­druck­liga zur Vergabe von Prüfsiegeln für Blut­druck­mess­geräte. Alle Probanden mussten solche Hand­gelenk- beziehungs­weise Ober­arm­umfänge haben, dass sich diese mit den mitgelieferten Manschettengrößen der Testgeräte messen ließen. Schwangere und Patienten mit Herz­rhythmus­störungen oder mit Tremor waren von der Prüfung ausgeschlossen. Wir testeten alle Geräte in Einzel­terminen in ruhiger Atmosphäre. Die Geräte kamen bei jedem Probanden in unterschiedlicher Reihen­folge zum Einsatz. Vergleichs­messungen erfolgten mit einem Queck­silber­blut­druck­mess­gerät (Queck­silber-Sphygmomano­meter). Zwei Fach­kräfte nahmen die Messungen per Doppels­tethoskop vor – in fest­gelegtem Wechsel von Queck­silber-(A) und Test­blut­druck­mess­gerät (B): A-B-B-A-A-B-B-A-A-B-B-A.

Jedes Gerät testeten wir pro Proband sechs­mal. Zusätzlich untersuchten wir die Genauigkeit der Puls­messung am Simulator, der einen vorgegebenen Blut­druck und Puls erzeugen kann.

Um die Wieder­holgenauigkeit der Geräte zu unter­suchen, wurden sie ebenfalls an den Simulator ange­schlossen. Auf diese Weise erfassten wir zehnmal in Folge die Mess­unterschiede beim Druck 120/80, 140/90 und 180/110 mmHg. Nach jeder Messung wurde das Gerät abge­nommen, außer Betrieb und erneut in Betrieb genommen und wieder angelegt. Dazu entfernten wir jeweils die Batterien und setzten sie wieder ein.

Stör­anfäl­ligkeit: 10 %

Wir bewerteten am Simulator die Genauigkeit bei fehler­hafter Bedienung, etwa bei kleinen Undichtig­keiten der Manschette oder Bewegungen der Finger während der Messung. Im Fall­test prüften wir, welche Schäden die Geräte nach 24 Stürzen aus Tischhöhe auf einen Hart­holz­boden aufwiesen.

Hand­habung: 30 %

Fünf Nutzer und eine Fach­kraft prüften die Gebrauchs­anleitung, den täglichen Gebrauch, die Anzeigen und Bedien­elemente. Ferner maßen wir die Batteriel­aufzeit.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen setzten wir ein: Das test-Qualitäts­urteil konnte höchs­tens eine halbe Note besser sein als die Blut­druck­messung. War sie ausreichend, konnte es nicht besser sein. War die Wieder­holgenauigkeit ausreichend, wurde die Blut­druck­messung eine halbe Note abge­wertet. War das Ergebnis im Fall­test mangelhaft, werteten wir die Stör­anfäl­ligkeit um 0,3 Noten­stufen ab.

So haben wir getestet (2018)

Im Test: 14 Blut­druck­mess­geräte zur Selbst­messung – sechs für das Hand­gelenk und acht für den Ober­arm.
Wir kauf­ten sie im April und Mai 2018 ein.
Preise: Der Produktfinder zeigt Onlinepreise ohne Versand­kosten. Die Preise ermittelt der Online­dienst idealo.de. Der Stand des Onlinepreises wird für jedes Produkt ange­zeigt.

Blut­druck­messung: 60 %

Wir prüften die Mess­genauigkeit an 16 Männern und 16 Frauen verschiedenen Alters mit nied­rigem bis hohem Blut­druck. Die Unter­suchungen erfolgten in Anlehnung an Methoden der Deutschen Hoch­druck­liga zur Vergabe von Prüfsiegeln für Blut­druck­mess­geräte. Alle Probanden mussten solche Hand­gelenk- beziehungs­weise Ober­arm­umfänge haben, dass sich diese mit den mitgelieferten Manschettengrößen der Testgeräte messen ließen. Schwangere und Patienten mit Herz­rhythmus­störungen oder mit Tremor waren von der Prüfung ausgeschlossen. Wir testeten alle Geräte in Einzel­terminen in ruhiger Atmosphäre. Die Geräte kamen bei jedem Probanden in unterschiedlicher Reihen­folge zum Einsatz. Vergleichs­messungen erfolgten mit einem Queck­silber­blut­druck­mess­gerät (Queck­silber-Sphygmomano­meter). Zwei Fach­kräfte nahmen die Messungen per Doppels­tethoskop vor – in fest­gelegtem Wechsel von Queck­silber-(A) und Test­blut­druck­mess­gerät (B): A-B-B-A-A-B-B-A-A-B-B-A.

Jedes Gerät testeten wir pro Proband sechs­mal. Zusätzlich prüften wir die Genauigkeit der Puls­messung an den 32 Probanden sowie am Simulator. Dieses Gerät kann für die Mess­geräte einen vorgegebenen Blut­druck und Puls erzeugen.

Um die Wieder­holgenauigkeit der Geräte zu unter­suchen, wurden sie ebenfalls an den Simulator ange­schlossen. Auf diese Weise erfassten wir zehnmal in Folge die Mess­unterschiede beim Druck 120/80, 140/90 und 180/110 mmHg. Nach jeder Messung nahmen wir die Manschette ab und legten sie neu an.

Stör­anfäl­ligkeit: 10 %

Wir bewerteten am Simulator sowie an menschlichen Probanden die Genauigkeit bei fehler­hafter Bedienung, etwa bei kleinen Undichtig­keiten der Manschette oder Bewegungen der Finger während der Messung. Zudem prüften wir per Fall­test, welche Schäden die Geräte nach zwölf Stürzen aus Tischhöhe aufwiesen.

Hand­habung: 30 %

Fünf Nutzer und eine Fach­kraft prüften die Gebrauchs­anleitung, den täglichen Gebrauch, die Anzeigen und Bedien­elemente. Ferner maßen wir die Batteriel­aufzeit.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern­chen* gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen setzten wir ein: Das test-Qualitäts­urteil konnte höchs­tens eine halbe Note besser sein als die Blut­druck­messung. War diese ausreichend, konnte es nicht besser sein. Bei ausreichender Wieder­holgenauigkeit wurde bei der Blut­druck­messung eine halbe Note abge­zogen.

So haben wir getestet (2016)

Im Test: 15 Blut­druck­mess­geräte zur Selbst­messung – sieben für das Hand­gelenk und acht für den Ober­arm.

Der Einkauf erfolgte im Oktober 2015.

Die Preise der Geräte ermittelten wir, indem wir die Anbieter im März 2016 befragten.

Blut­druck­messung: 60 %

Wir prüften die Mess­genauigkeit an 32 Männern und Frauen verschiedenen Alters mit nied­rigem bis hohem Blut­druck. Die Unter­suchungen erfolgten in Anlehnung an Methoden der Deutschen Hoch­druck­liga zur Vergabe von Prüfsiegeln für Blut­druck­mess­geräte. Alle Probanden mussten solche Hand­gelenk- beziehungs­weise Ober­arm­umfänge haben, dass sich diese mit den mitgelieferten Manschettengrößen der Testgeräte messen ließen. Diabetiker, Schwangere, Patienten mit Herz­rhythmus­störungen waren von der Prüfung ausgeschlossen. Wir testeten alle Geräte in Einzel­terminen in ruhiger Atmosphäre. Bei jedem Probanden wurden die Geräte in unterschiedlicher Reihen­folge getestet. Vergleichs­messungen erfolgten mit einem Queck­silber­blut­druck­mess­gerät (Queck­silber-Sphygmomano­meter). Zwei Fach­kräfte nahmen die Messungen per Doppels­tethoskop vor – in fest­gelegtem Wechsel von Queck­silber-(A) und Test­blut­druck­mess­gerät (B): A-B-B-A-A-B-B-A-A-B-B-A.

Jedes Gerät testeten wir pro Proband sechs­mal. Zusätzlich prüften wir die Genauigkeit der Puls­messung am Simulator. Dieses Gerät kann für die Mess­geräte einen vorgegebenen Blut­druck und Puls erzeugen.

Um die Wieder­holgenauigkeit der Geräte zu unter­suchen, wurden sie ebenfalls an den Simulator ange­schlossen. Auf diese Weise erfassten wir zehnmal in Folge die Mess­unterschiede beim Druck 120/80 und 160/100. Einmal blieb die Manschette die ganze Zeit unver­ändert; einmal nahmen wir sie nach jeder Messung ab und legten sie neu an.

Stör­anfäl­ligkeit: 10 %

Wir bewerteten am Simulator sowie an menschlichen Probanden das Verhalten der Geräte bei Fehlern, etwa schwacher Batterie. Zudem prüften wir per Fall­test, welche Schäden die Geräte nach mehreren Stürzen aus Tischhöhe aufwiesen.

Hand­habung: 30 %

Fünf Nutzer und eine Fach­kraft prüften Gebrauchs­anleitung, täglichen Gebrauch, Anzeigen und Bedien­elemente. Wir maßen zudem die Energiemenge pro Messung und errechneten daraus die Batterie-/Akku­lauf­zeit. Wurde eine App angeboten, prüfte eine Fach­kraft die Installation und Bedienung auf einem Apple-iPhone und Android-Smartphone.

Daten­sendungs­verhalten: 0 %

Wir werteten den Daten­verkehr zugehöriger Apps mit den jeweiligen Online-Diensten aus und suchten personenbezogene Informationen, etwa Nutzer­namen und Pass­wörter.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen setzten wir ein: Das test-Qualitäts­urteil konnte höchs­tens eine halbe Note besser sein als die Blut­druck­messung. Bei ausreichender Blut­druck­messung konnte es nicht besser sein.

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Test Blut­druck­mess­geräte im Test

26.08.2021

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