Blut­druck­mess­geräte Test

Millionen von Menschen in Deutsch­land kontrollieren selber regel­mäßig ihren Blut­druck. Damit das etwas bringt, müssen die Geräte zuver­lässige Werte liefern. Doch lediglich drei von 15 getesteten Blut­druck­mess­geräten sind gut – darunter zwei güns­tige fürs Hand­gelenk (Preise: 18 bis 103 Euro). Zwei Geräte schneiden nur ausreichend ab, darunter auch das teuerste im Test.* test sagt, welche Blut­druck­mess­geräte etwas taugen und was bei Auswahl und Anwendung zu beachten ist.

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TestBlut­druck­mess­gerätetest 05/2016
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Blut­druck gilt als stiller Killer

Blut­hoch­druck tut nicht weh – kann aber unbe­handelt lebens­gefähr­lich werden. Auf Dauer drohen Schädigungen der Blutgefäße und ernste Folgen wie Herz­infarkt und Schlag­anfall. Ein Mess­gerät für den Eigen­gebrauch hilft, Blut­hoch­druck recht­zeitig zu erkennen. Andere Nutzer befinden sich bereits wegen erhöhter Werte in ärzt­licher Behand­lung. Dann zeigt die Selbst­messung, ob Medikamente oder sons­tige Maßnahmen den Druck im gewünschten Rahmen halten. Wer seinen Blut­druck selber kontrolliert, braucht zuver­lässige Geräte.

Sieben für das Hand­gelenk und acht für den Ober­arm

Wir haben 15 Modelle getestet – sieben für das Hand­gelenk und acht für den Ober­arm. Sehr wichtig dabei: die Mess­genauigkeit. Um sie zu über­prüfen, nutzten wir jedes Gerät jeweils sechs­mal bei 32 Test­personen. Auf diese Weise ermittelten wir insgesamt 2 880 Werte. Hinzu kommen ebenso­viele Vergleichs­messungen mit Queck­silber­mess­gerät, Ober­arm-Manschette und Stethoskop. Diese Methode praktizieren Ärzte seit mehr als hundert Jahren und sie ist bis heute besonders zuver­lässig.

Von gut bis ausreichend

Viele geprüfte Geräte – vor allem die drei mit dem Gesamt­urteil gut – können mit der altbewährten Vergleichs­methode mithalten. Doch zwei zeigen relativ große Abweichungen, also Schwächen im Kern­geschäft, und sind daher insgesamt nur ausreichend. Dass sie bei der Wieder­holungs­prüfung oft konsequent denselben falschen Wert anzeigen, tröstet nicht.*

Korrekte Hand­habung ist wichtig

In den anderen Prüf­punkten ähneln sich die Geräte. Positiv: Alle lassen sich leicht bedienen, die Gebrauchs­anleitungen sind verständlich und deren Lektüre lohnt: Wer Besonderheiten seines Geräts – wie zum Beispiel spezielle Anzeigen – miss­achtet, riskiert Mess­fehler. Wichtig ist es auch, allgemeine Regeln zu beachten, etwa zum korrekten Sitz und Umfang der Manschette (So messen Sie richtig). Eine fehler­hafte Hand­habung kann Ergeb­nisse ähnlich stark verfälschen wie ein schlechtes Gerät.

* Passage korrigiert am 12. Mai 2016.

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