Wissens­wertes zu Bluetooth

Klären Sie einige Details vor dem Kauf eines Bluetooth-Kopf­hörers, damit Sie anschließend Hörfreude pur erleben. Prüfen Sie zum Beispiel die ideale Pass­form von In-Ear-Modellen und schauen Sie sich die Schad­stoff­belastung der Kopf­hörer in unseren Kopfhörer-Tests an.

So funk­tioniert die Bluetooth-Technik

Erst­mal koppeln. Vor dem Hörgenuss müssen sich Kopf­hörer und Zuspieler - etwa das Handy – verbinden.

Mit dem Abspieler koppeln

Pairing, also Paarung, heißt die erst­malige Verbindung zweier Bluetooth-Geräte. Das Pairing startet zum Beispiel nach einem langen Druck auf die Ein/Aus-Taste des Kopf­hörers. Dient das Handy als Musikspieler, erscheint anschließend im Bluetooth-Menü des Smartphones die Bezeichnung des Kopf­hörers. Mit einem Fingertipp darauf koppelt der Nutzer beide Geräte.

Paare erkennen sich wieder

Sind zwei Bluetooth-Geräte einmal gepaart, verbinden sie sich ab dann auto­matisch, wenn bei beiden Bluetooth aktiv ist – es sei denn, zwischen­durch werden weitere Geräte gekoppelt.

Einige haben Gestensteuerung

Bei einigen Kopf­hörern sind die Außen­seiten der Ohrhörer berührungs­empfindlich. Finger­gesten lösen Steuerbefehle wie lauter/leiser aus oder akti­vieren die Frei­sprech­einrichtung für Telefonate über das verbundene Smartphone. Das geschieht beim Zurecht­rücken des Hörers leicht unbe­absichtigt. Einiges lässt sich auch am Abspielgerät einstellen, wie das Deaktivieren der Telefon­funk­tion.

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Finden Sie Ihren Ohrtyp heraus

Damit alles passt. In-Ear-Kopf­hörer kommen mit Stöpseln in verschiedenen Größen.

Den passenden In-Ear-Kopf­hörer zu finden, ist nicht einfach. Denn jedes Ohr ist anders – zum Teil sogar das linke und rechte am selben Kopf. Gehörgang und Ohrmuschel können jeweils klein, mittel oder groß sein. Deshalb ist es hilf­reich, vor dem Kauf eines In-Ear-Kopf­hörers zu wissen, welcher Ohrtyp Sie sind. Die Größe der Gehörgänge und Ohrmuscheln entscheidet darüber, wie gut ein Kopf­hörer sitzt. So finden Sie vorher heraus, welcher Ohrtyp Sie sind:

Testen Sie Ihren Gehörgang

Wie groß Ihre Gehörgänge sind, können Sie mit In-Ear-Kopf­hörern prüfen, die Sie bereits besitzen – etwa die mitgelieferten Kopf­hörer Ihres Handys. Tragen Sie sie länger als nur ein paar Minuten, erst dann lässt sich einschätzen, ob sie passen, leicht heraus­fallen oder drücken. Sitzen die In-Ear-Kopf­hörer zu locker, haben Sie einen großen Gehörgang. Wenn sie drücken, ist er klein. Nutzer mit kleinen Gehörgängen entscheiden sich für Kopf­hörer mit kleinen Ohrhörerkapseln. Wer große Gehörgänge hat, nimmt ein Modell, das Ohrpolster Größe L bietet. Teils steht das auf der Packung.

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Heikel: Kopf­hörer im Straßenverkehr

Kopf­hörer-Sound auch auf der Straße. Das Hören im Verkehr mit Kopf­hörern ist riskant, aber für sich genommen nicht verboten.

Kopf­hörer im Straßenverkehr sind nicht verboten – nicht einmal am Steuer. Nutzer sollten aber dafür sorgen, dass sie Umge­bungs­geräusche wahr­nehmen. Wer das Martins­horn eines Polizei­autos über­hört, riskiert zehn Euro Strafe. Bei Verkehrs­kontrollen darf die Polizei Auto- und Radfahrer lediglich über Unfall­risiken durch das Tragen von Kopf­hörern aufklären. Bei einem Unfall müssen Polizei und Staats­anwalt­schaft vor Gericht nach­weisen, dass der Kopf­hörer die Unfall­ursache war. Aber Achtung, Versicherer warnen: Wer mit Kopf­hörer Opfer eines Unfalls wird, muss sich vor Gericht möglicher­weise Mitschuld anrechnen lassen und verliert zumindest teil­weise Ansprüche auf Schmerzens­geld oder Schaden­ersatz.

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Gefähr­liche Schad­stoffe

Aufgeschnitten. Zum Test-Prozedere gehört auch ein Test auf Schad­stoffe.

Die Ohrs­töpsel, Ohr- und Kopf­polster der Kopf­hörer haben direkten Kontakt mit unserer Haut, deshalb ist es wichtig, dass sie keine gesund­heits­schädlichen Stoffe enthalten. Wir schneiden Proben aus den betreffenden Partien heraus und testen sie auf Schad­stoffe. Über Weichmacheröle und Ruß können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in Kunststoffe gelangen. In den letzten Jahren fanden wir sie vereinzelt, beispiels­weise in einem geräusch­reduzierenden Kopf­hörer. Er enthielt die krebs­er­regenden PAK Benzo(a)anthracen und Chrysen. Von beiden fanden wir deutlich mehr, als die Europäische Chemikalien­ver­ordnung in Produkten mit Haut­kontakt erlaubt. Oben­drein wiesen wir bei diesem Kopf­hörer die gesund­heits­schädlichen Substanzen Phen­anthren und Pyren nach, deren Konzentration ober­halb der Grenz­werte für das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“) lag. Die Ergeb­nisse zu den Schad­stoff­tests finden Sie in den Kopfhörer-Tests unter dem Urteil „Schad­stoffe“.

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