So testet die Stiftung Warentest

Kopf­hörer ab 11/2018

Ton: 55 %

Fünf Experten hören mit den Kopf­hörern Klangbei­spiele aus Rock und Pop, Jazz, Klassik sowie Sprache. Sie beur­teilen die Qualität des Klangs – etwa die Dynamik, das Volumen und die Verzerrungs­freiheit beim Zuspiel über Bluetooth und, falls möglich, auch über Kabel. Verfügt ein Kopf­hörer über eine aktive Geräusch­unterdrückung, so beur­teilen wir den Klang mit akti­vierter Geräusch­unterdrückung (ohne Umge­bungs­geräusche). Die Reduktion der Umge­bungs­geräusche bewerten wir ohne gleich­zeitigem Abspielen von Musik bei kontinuierlichen Geräuschen (etwa im Flugzeug), bei zyklischen Geräuschen (etwa vorbeifahrende Autos), bei Gesprächen und Wind sowie bei Stille.

Stör­einflüsse: 5 %

Die Experten bestimmen in 0,1 Meter Abstand vom Kopf­hörer die Schall­abstrahlung, also wie laut Neben­stehende mithören. Geräusche bei Bewegung: Die Experten beur­teilen auch, inwieweit sich Kabel­geräusche bei sehr leisen Musikpassagen bemerk­bar machen.

Trage­komfort und Hand­habung: 25 %

Ein Experte und fünf geschulte Nutzer unter­suchen die Gebrauchs­information. Die fünf Nutzer prüfen auch, wie gut das Aufsetzen und Anpassen der Kopf­hörer klappt, sowie den Trage­komfort im Alltag und bei Bewegung. Sie testen 30 Minuten, wie fest und angenehm die Hörer sitzen und wie warm sie am Ohr werden. Wir bewerten außerdem die Eignung für unterschiedliche Nutzer und die Beein­trächtigung durch eine Brille. Trans­port und Aufbewahrung bewerten wir etwa anhand mitgelieferter Etuis, Taschen oder Boxen. Eine Rolle spielt auch, wie leicht und kompakt sich die Kopf­hörer zusammenlegen lassen. Ein Experte prüft, wie einfach das Reinigen der Hörer ist. Wenn vorhanden, testen wir mit fünf Prüf­personen, wie komfortabel sich die Geräusch­unterdrückung akti­vieren und einstellen lässt und ob sie unbe­absichtigt aus- oder einge­schaltet werden kann, etwa beim Ablegen der Kopf­hörer.

Bluetooth: 10 %

Beim Prüf­punkt Nutzung begut­achten wir alle Bedien­elemente und prüfen unter anderem das Verbinden mit einem Abspielgerät (Pairing). Zudem messen wir, bis zu welchem Abstand vom Abspielgerät die Kopf­hörer störungs­frei laufen. Um den Akku zu beur­teilen, erfassen wir die Lade­zeit des leeren Akkus und bewerten die Betriebs­zeiten mit voll aufgeladenem Akku und dem nur 15 Minuten lang geladenen Akku. Wir benoten auch, wie hilf­reich die Hinweise auf einen bald leeren Akku sind.

Halt­barkeit: 5 %

Ein Experte bewertet die Verarbeitung. Außerdem lassen wir die Kopf­hörer zehnmal aus 1,8 Meter Höhe auf Steinboden fallen. Weisen Modelle eine Wasser­schutz­art aus, prüfen wir sie. Bei beiden Tests begut­achten wir anschließend, ob die Geräte noch funk­tionieren und in welchem Zustand sie sind.

Schad­stoffe: 0 %

In Produkt­bestand­teilen wie Ohr- oder Kopf­polster, die länger mit der Haut in Kontakt kommen, suchen wir nach Weichmachern (Phthalaten), poly­zyklischen aromatischen Kohlen­wasser­stoffen (PAK) und Chlorparaf­finen.

Daten­sende­verhalten der App: 0 %

Wir bewerten das Daten­sende­verhalten von Android- und iOS-Apps, die zu den Kopf­hörern angeboten werden – zum Beispiel, in welchem Umfang sie Nutzer­daten an Server senden. Wir sichten den Daten­strom über einen zwischen­geschalteten Server (Proxy) und entschlüsseln ihn falls notwendig. Als kritisch stufen wir Apps ein, die Daten über­tragen, die für die Funk­tion nicht notwendig sind. Als sehr kritisch bewerten wir die unver­schlüsselte Über­tragung von Daten wie E-Mail-Adresse und Pass­wort.

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen setzen wir ein: Ab ausreichend für den Ton, für Bluetooth, Halt­barkeit oder Schad­stoffe wird das test-Qualitäts­urteil abge­wertet. Ab ausreichend im Urteil Schall­abstrahlung werten wir das Urteil Stör­einflüsse ab. Ab mangelhaft im Urteil Gebrauchs­information werten wir das Urteil Trage­komfort und Hand­habung ab. Ab mangelhaft im Urteil Akku werten wir das Urteil Bluetooth ab. Sind die Urteile gleich oder nur gering­fügig schlechter als diese Noten, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter die Urteile, desto stärker der Abwertungs­effekt.
Ist das Daten­sende­verhalten sehr kritisch, werten wir das test-Qualitäts­urteil um eine Note ab.

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TestBluetooth-Kopf­hörer im Test28.08.2019
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