Bluetooth-Headset Futuristischer Kopfhörer

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Der neue Funkstandard Bluetooth soll in Zukunft viele Datenkabel überflüssig machen. Eines der ersten erhältlichen Produkte dieser Art ist ein schnurloser Kopfhörer für Ericsson-Handys.

Inhalt
  1. Überblick
  2. test Kommentar

Das geprüfte Headset kann drahtlos Daten übertragen. Dadurch wird es möglich, das Handy auf den Tisch zu legen und während des Gesprächs durch den Raum zu gehen. Im Praxistest waren allerdings bereits nach wenigen Metern Abstand Aussetzer und Störungen zu hören. Mit einer kleinen Multifunktionstaste am Headset können Telefongespräche angenommen oder beispielsweise die Lautstärke verstellt werden. Bei dem im Test verwendeten Ericsson T28 wurde damit auch die Sprachwahl des Handys aktiviert.

Der Klang des Headsets hatte wenig Volumen, es fehlten die Bässe, meist war auch ein leichtes Rauschen zu hören. Die Verständlichkeit reichte aber für Telefonate aus und entsprach einem zu Vergleichszwecken mitgeprüften schnurgebundenen Headset. Vom Prinzip her würde sich der schnurlose Ericsson-Ohrhörer als Auto-Freisprechanlage anbieten. Beim Test im Fahrsimulator zeigte das Ericsson-Gerät auch wenig Schwächen, die Sprachqualität war ähnlich gut wie bei hochwertigen Freisprechanlagen zum Festeinbau. Das Bluetooth-Headset kann jedoch nur bedingt für den Einsatz als Freisprechanlage empfohlen werden. Es hat kein e1-Prüfsiegel (elektromagnetische Verträglichkeit), das viele Autohersteller für im Fahrzeug betriebene Zusatzgeräte verlangen. Darüber hinaus müssten zusätzlich Handyhalterung und Außenantenne verwendet werden.

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