Blu-ray-Spieler im Test Test

Mit einem Blu-ray-Spieler können Filmfans tolle Bild- und Tonqualität genießen. Die Player haben aber noch weitere Stärken. Sie modernisieren ältere, weniger smarte Fernseher und bringen so Youtube, Netflix oder die Mediatheken ins Wohn­zimmer. Im Test: 11 Blu-ray-Spieler, die sich über­wiegend gut schlagen (Preise: 96,50 - 269 Euro). Doch im Hinblick auf Vielseitig­keit und „smarte Funk­tionen“ gibt es durch­aus Unterschiede.

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TestBlu-ray-Spieler im Testtest 01/2016
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Smarte Funk­tionen für alte Fernseher

Manch einer hatte die Youtube-App auf dem Fernseher gerade erst lieb gewonnen, da war der Spaß auch schon wieder vorbei. Statt einem kochenden Jamie Oliver strahlte auf dem Fernseh­bild­schirm nur noch die Meldung: „Google unterstützt diese Youtube-App nicht länger“. Wer einen Fernseher von Sony oder Panasonic besitzt, der bis einschließ­lich 2012 gebaut wurde, muss auf die Youtube-App mitt­lerweile verzichten. Ein neuer Fernseher muss aber trotzdem nicht her. Das wäre mit Blick auf die Umwelt auch eine Schande und nicht gerade schonend für den Geldbeutel. Deutlich güns­tiger sind Blu-ray-Spieler. Sie spielen nicht nur Filme von der Blu-ray-Scheibe oder der DVD ab, sondern versorgen den Fernseher auch mit „smarten Funk­tionen“.

Youtube, Netflix, Maxdome – alles vorinstalliert

Vorinstalliert sind zum Beispiel Apps für Youtube, die Mediatheken der öffent­lich-recht­lichen Fernsehsender oder für Streaming­dienste wie Netflix, Amazon Prime oder Maxdome. Nicht jedes Gerät unterstützt aber gleich viele Apps. Bei manchem ist das Angebot spar­sam, bei anderen müssen die Apps erst nach­installiert werden, was in der Regel kein Problem ist.

Surfen unkomfortabel

Viele Player haben auch einen Browser zum Internetsurfen vorinstalliert. Lange Touren durchs Netz machen aber nur bedingt Spaß. Das liegt vor allen Dingen am Bedien­konzept. Über die Fernbedienung lässt sich nur schwer über Webseiten navigieren und auch das Eintippen von Webadressen oder Such­begriffen bei Google macht nur wenig Spaß. Besser funk­tioniert es mit einer Fernbedienungs-App für das Smartphone oder Tablet. Allerdings stehen die nicht für jedes Gerät zur Verfügung. Bei manchen Playern lässt sich via USB auch eine Tastatur oder eine Maus anschließen. Dann klappt die Bedienung ähnlich bequem wie am PC.

Top in Bild und Ton, aber ohne echtes UHD

In den klassischen Disziplinen Bild und Ton schlagen sich alle Player gut, die meisten sogar sehr gut. Filme von der Blu-ray sehen gestochen scharf aus. Auch bei DVDs sieht das Bild im Rahmen der Möglich­keiten der älteren Scheiben noch gut aus. Aufgrund der geringeren Auflösung kann man die Bild­qualität freilich nicht mit der einer Blu-ray vergleichen. Die vierfache HD-Auflösung UHD kann aber noch kein Player abspielen. Derzeit fehlt es ohnehin noch an passenden Scheiben. Erste Geräte und UHD-Discs sollen im ersten Halb­jahr 2016 auf den Markt kommen, werden indes zu Beginn sehr teuer sein. Immerhin gut die Hälfte aller Blu-ray-Spieler im Test kann aber HD-Material auf UHD hoch­rechnen. Das ist für Besitzer von sehr großen UHD-Fernsehern interes­sant. Dieses so genannte Upscaling funk­tionierte im Test einwand­frei.

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