Blu-ray Player Test

Ende Oktober kam Avatar 3D in den Handel. Auf Blu-ray. Wer die farben­prächtigen Land­schaften, üppigen Urwälder und fantastischen Tiere zum Greifen echt erleben möchte, braucht einen 3D-fähigen Fernseher – und einen Blu-ray-Spieler. Die Stiftung Warentest hat 14 Blu-ray-Spieler getestet. 11 sind 3D-fähig. Ergebnis: Alle liefern sehr gute Bilder und über HDMI sehr guten Ton. Beim Abspielen von CDs und DVDs, beim Surfen im Internet und bei der Einbindung ins Heimnetz­werk unterscheiden sich die Geräte jedoch.

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TestBlu-ray Playertest 11/2012
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3D-Filme gibt es nur auf Blu-ray

Blu-ray steht für blauer Strahl. Gemeint ist der blaue Licht­strahl des Lasers. Seine kurze Wellenlänge erlaubt eine hohe Daten­dichte auf der Scheibe. Blu-rays bieten Platz für HD-Bilder, 3D-Material und hoch­wertigen Ton. Neben dem blauen Laser haben Blu-ray-Spieler auch einen roten. Der ist lang­welliger und spielt herkömm­liche DVDs und CDs ab. Niemand muss also seine DVD-Samm­lung entsorgen. Gegen­über einer Blu-ray ist die DVD allerdings deutlich im Nachteil: Der rote Strahl schafft bei Filmen nur Daten­mengen bis zu einer Auflösung von 720 x 576 Pixel. Moderne Fernseher bieten jedoch 1 920 x 1 080 Pixel. Die übrigen Bild­punkte füllt der Blu-ray-Spieler selbst­ständig mit Inhalten. Die meisten Geräte im Test machen das gut oder sehr gut. Nur beim Yamaha erscheinen bei DVD-Wieder­gabe weniger Details und verschwommene Kanten.

Blu-ray-Spieler bieten Internet­zugang

Wer keinen Smart-Fernseher besitzt, gelangt per Blu-ray-Spieler ins Internet. Philips BDP7700/12, Sony BDP-S490 und Sony BDP-S790 ermöglichen unbe­grenztes Surfen im Internet. Sie bieten auch zahlreiche vorinstallierte Apps zu Diensten wie Picasa, Tages­schau und Online­video­theken. Starker Kontrast: Auf Panasonic DMP-BD77EG-S und Yamaha BD-S473 finden Zuschauer lediglich Apps zu Youtube. Für alle Blu-ray-Spieler gilt genauso wie für Smart-Fernseher: An die Geschmeidig­keit moderner Notebooks und Tablet-PCs reichen sie nicht heran. Internet­seiten laden deutlich länger. Die Eingabe von Adressen und Such­begriffen über die Fernbedienung tötet Nerven. Erste Alternative: Philips BDP7700/12 und Samsung BD-E6100 unterstützen Maus und Tastatur. Zweite Alternative für Besitzer eines Smartphones oder Tablet-PCs: Für die meisten Blu-ray-Spieler gibt es Fernbedienungs-Apps mit virtueller Tastatur. Diese Apps bieten manche Zusatz­funk­tion: Gelungen ist die Empfangen- und Senden-Funk­tion der Sony-App. Sie über­trägt Webseiten vom Smartphone über den Blu-ray-Spieler zum Fernseher. Die Philips-App sendet Bilder und Videos vom Heimnetz­werk zum TV.

Anbieter geizen mit Formaten

Blu-ray-Spieler bringen auch Videos und Musik aus dem Internet auf den Fernseher. Allerdings nur in ausgewählten Formaten. Von den Datei­typen im Test spielt der Panasonic DMP-BDT220EG gerade vier für Video und drei für Audio ab. Der Samsung BD-E5500 akzeptiert Audiodateien nur in MP3 und WMA. Grund des Geizes: Für viele Formate müssen Hersteller Lizenz­gebühren zahlen. Philips gibt sich spendabel: Der BDP7700/12 spielt 23 Video- und 7 Audioformate.

4K-Spieler rechnen nur HD-Filme hoch

Zwei Spieler im Test werben mit 4K, der vierfachen HD-Auflösung: Philips BDP7700/12 und Sony BDP-S790. Tatsäch­lich rechnen sie nur HD-Material auf 4K hoch. Ein Marketing-Gag. Die gleiche Funk­tion werden 4K-Fernseher künftig ohnehin bieten. Derzeit aber gibt es weder Fernseher, die Videos in 4K-Auflösung anzeigen, noch in 4K gedrehten Filme.

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