Blei im Spielzeug Meldung

Fisher-Price/Mattel ruft weltweit verschiedene Spielzeuge zurück. Die Kunststoffartikel wurden in China hergestellt. Sie enthalten zu viel Blei. Eltern sollten ihre Kinder nicht mehr damit spielen lassen. test.de sagt, was zu tun ist.

Kleine Musikinstrumente

In Deutschland bezieht sich der Rückruf nur auf rund 3 000 kleine Musikinstrumente mit den Gesichtern aus der Sesamstraße. Dazu gehört ein Saxophon, eine Gitarre und eine Violine. Die Spielzeuge tragen die Artikelnummer 90057. Sie wurden zwischen 19. April und 6. Juli 2007 hergestellt - zu erkennen an den Date Codes 109-7LF bis 187-7LF auf der Rückseite der Instrumente.

Bleivergiftung möglich

Eltern sollten ihre Kinder keinesfalls mehr mit den Musikinstrumenten spielen lassen. Bei längerem Kontakt sammelt sich sonst Blei im Körper an. Das Schwermetall hemmt mehrere Enzyme und stört die Sauerstoff-Versorgung des Körpers. Die Folge: chronische Vergiftungen können entstehen. Zu erkennen unter anderem an Kopfschmerzen, Müdigkeit und Abmagerung.

Kostenlos zurückschicken

Betroffene Familien können die „Sesamstraße Kleine Musikinstrumente“ kostenlos an Fisher-Price zurück schicken. Unter www.mattel.de erhalten Sie einen vorfrankierten Paketaufkleber. Im Austausch für die bleihaltigen Musikinstrumente schickt Fisher-Price anschließend ein anderes Spielzeug. Für weitere Frage hat das Unternehmen eine kostenlose Hotline unter 0 800–7 89 87 97 eingerichtet.

[Update: 14. August 2007]

Blei im Spielzeug Meldung

Inzwischen hat Mattel bei einem weiteren Spielzeug bleihaltige Farbe festgestellt und dieses ebenfalls zurückgerufen. Es handelt sich um das Auto „Cars Sarge“ mit der Artikelnummer H6414 oder L6294. Zwischen Mai und August 2007 wurden in Deutschland rund 4 000 dieser Spielzeugautos verkauft. Darüber hinaus ruft Mattel rund eine Million Magnetspielzeuge der Serien Barbie, Polly Pocket sowie Doggie Daycare zurück. Die Magnete in den Puppen, Figuren und Zubehörteilen können sich lösen. Wenn Kleinkinder diese Magneten verschlucken, einsaugen, in Ohren oder Nase stecken, drohen schwerwiegende Verletzungen.

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