Digitales Zahlungs­mittel: Pionier Bitcoin

Bitcoin ist das erste digitale Zahlungs­system ohne eine zentrale Instanz. Die Nutzer alleine betreiben es seit dem Jahr 2009. Sie haben elektronische Geldbörsen (Bitcoin-Wallets) und zahlen oder erhalten Bitcoins. In Internet-Wechsel­stuben können sie Bitcoins eintauschen.

Zahlungen mit Bitcoins müssen zur Sicherheit über einen komplizierten Prozess bestätigt werden. Wer hilft, solche Vorgänge zu verarbeiten, erhält dafür Bitcoins, „schürft“ sie also („Mining“). Manche Geschäfte und Internet­dienste akzeptieren Bitcoins als Zahlungs­mittel.

Der Kurs zum Euro schwankt stark. Anfangs kostete ein Bitcoin wenige Cent. Mehr als 800 Euro waren es im Dezember 2013, gut 600 Euro im Juli 2016. Der Anstieg seit dem Start lockt Nach­ahmer an. Mehr als 3 000 Kryptowährungen soll es geben. Die meisten fristen ein Nischendasein.

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