Bisphenol A Meldung

Ab 1. Juni 2011 dürfen in der EU keine Babyflaschen aus Kunststoff mehr verkauft werden, in denen die Chemikalie Bisphenol A (BPA) enthalten ist. Bereits ab 1. März ist die Herstellung verboten. Diskutiert wird nun, das EU-weite Verbot auf alle Produkte auszuweiten, die mit Lebensmitteln für Kinder bis zu drei Jahren in Kontakt kommen. So ist es bereits in Dänemark der Fall. BPA ist als Ausgangsstoff für Polykarbonatkunststoffe und Epoxidharze in vielen Plastikprodukten enthalten, zum Beispiel auch in Frischhalteboxen, Lebensmittelverpackungen und Innenbeschichtungen von Konservendosen. BPA kann sich aus dem Material lösen und über die Nahrung in den menschlichen Körper gelangen. Tierversuche zeigen, dass Bisphenol A im Organismus ähnlich wirkt wie das weibliche Sexualhormon Östrogen und die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen sowie die Entwicklung des Nervensystems stören kann.

Dieser Artikel ist hilfreich. 849 Nutzer finden das hilfreich.