Die Siegel des fairen Handels (Fair Trade)

Biolebensmittel Special

Der faire Handel setzt sich für gerechte Arbeitsbedingungen und Lieferverträge mit Bauern in Entwicklungs- und Schwellenländern ein. Er steht für Mindestlöhne und lange Verträge. Kinderarbeit ist tabu. Neben Welt- und Naturkostläden bieten Kaiser's Tengelmann, tegut, Karstadt und Edeka Südwest die meisten fairen Produkte an. Das bekannteste Siegel vergibt der internationale Verein TransFair. Bis jetzt steht sein Siegel auf etwa 750 Produkten.

Fair gehandelt und biologisch erzeugt sind Produkte mit dem Siegel „Hand in Hand“ von Rapunzel, wie Kakao und Paranüsse. Alle Produkte müssen zumindest die EU-Vorschriften für Bio erfüllen, die Rohstoffe zu 100 Prozent öko sein. Das Siegel des Gepa-Fair-Handelshauses steht für faire Ware, die oft auch bio ist. Gepa-Produkte gibt es seit 30 Jahren. Unter der Marke Fairglobe verkauft Discounter Lidl seit 2006 mit Erfolg acht Fair-Trade-Produkte und macht sie so einer großen Kundschaft zugänglich. Auch sie tragen das TransFair-Label.

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