Biokraft­stoff kann bis zu dreimal klima­schädlicher sein als fossiler Sprit, zeigt eine Studie der Deutschen Umwelt­hilfe (DUH) und der Rainforest Foundation Norway (Biokraftstoffboom trägt zu Klimakrise und Artenverlust bei). Haupt­grund: Für den Anbau von Ölpalmen und Soja zur Herstellung von Biodiesel werden Regenwälder gerodet und Torfböden zerstört. Ähnlich ist laut DUH die Bilanz für Kraft­stoff aus heimischen Pflanzen wie Raps, da die intensive Land­wirt­schaft hohe Emissionen verursache und der Kraft­stoff­anbau zudem neue Ackerflächen für Nahrungs­mittel erforderlich mache, wodurch der Platz für intakte Ökosysteme schrumpft. Wer Emissionen vermeiden will, fahre mit fossilem Diesel besser als mit Biosprit.

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