Telekom-Kunden können auch in Zukunft Billigvorwahlen nutzen, um beim Telefonieren Geld zu sparen. Die Bundes­netz­agentur plant, das Tele­kommunikations­unternehmen auch künftig zu verpflichten, die Call-by-Call- und Preselection-Verfahren weiter zuzu­lassen. Die Bundes­behörde begründet ihr Vorhaben mit der beträcht­lichen Markt­macht der Telekom bei der Fest­netztelefonie. Vor diesem Hintergrund sieht sie weiterhin Regulierungs­bedarf bei der Telekom, um gegen­über den anderen Anbietern Wett­bewerbs­gerechtig­keit zu schaffen. Vor allem bei Anrufen ins Ausland können Telekom-Kunden mit Billigvorwahlen viel Geld sparen, teil­weise bis zu 80 Prozent und mehr. Auch im Inland haben sie mit Billigvorwahlen die Möglich­keit, bei Fern­gesprächen und Telefonaten zum Handy ihre Kosten deutlich zu senken. Etwa sieben bis acht Millionen Menschen nutzen nach Branchenschät­zungen Call-by-Call-Nummern. Wer seinen Anschluss bei einem anderen Anbieter als der Telekom hat, kann von Call-by-Call-Nummern nicht profitieren.

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