Billigvorwahlen Meldung

Billig telefonieren strengt an. Wer sparen will, muss genau hinschauen.

Bequemlichkeit. Das volle Sparpotenzial erschließt sich nur durch konsequente Beachtung unseres Telefonnavigators. Für Anrufe ins eigene Ortsnetz, für Ferngespräche und Anrufe zu einem Mobiltelefon gibt es unterschiedliche Spitzenreiter, die oft aber im Stundentakt wechseln. Viele Nutzer wollen es einfacher und setzen auf eine einzige Vorwahl. Das mindert das Sparpotenzial, klappt aber mit Anbietern wie 01019 gut, die bei nationalen Festnetzgesprä­chen etwa 2,8 Cent / Minute kosten. Schwanken die Tarife stark wie bei Arcor (manchmal günstig, aber teuer zur Bürozeit: bis über 9 Cent / Minu­te), wird selbst der Telekom-Preis (max. 5,5 Cent / Minute) überboten.

Vertrauen. Häufig und drastisch geänderte sowie kurzfristige Aktionstarife kommen nicht in den Telefonnavigator. Wer sichergehen will, telefoniert über Sparvorwahlen mit Tarifansage (im Telefonnavigator mit gesonderter Kennzeichnung).

Anbieterwechsel. Vieltelefonierer können eine Telefonflatrate nutzen, also einen Tarif mit Fixpreis, der fast alle Gesprächskosten deckt – Telefonate zu Handys meist nicht inbegriffen. Flatrates gibt es bei den Konkurrenten um bis zu 15 Euro unter dem Preis der Deutschen Telekom. Wer weniger als 20 Euro monatlich ins Festnetz telefoniert, braucht keine Flatrate. Er bleibt Telekom-Kunde und nutzt Call by Call.

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