Tipps

  • Online buchen. Billigflüge buchen Sie am besten im Internet. Das ist billiger als im Reisebüro oder an der Hotline. Beispiel: Ryanair. Für die Telefonbuchung zahlen Sie hier 20 Euro extra.
  • Früh buchen. Buchen Sie Billigflüge möglichst früh. Wer früh bucht, zahlt oft nur die Hälfte. Flüge an Wochentagen sind allgemein billiger als am Wochenende. Die günstigsten Preise gibt es bei Sonderaktionen. Abonnieren Sie den Newsletter der Airline, dann sind Sie stets informiert.
  • Termine planen. Buchen Sie Billigflüge erst, wenn Ihr Reisetermin steht. Umbuchen ist teuer. Preis: 25 bis 60 Euro pro Strecke. Das übersteigt oft den Ticketpreis. Alternative: Bei Air Berlin, Condor, Easyjet und TUIfly können Sie das Ticket gegen eine Gebühr von 25 bis 50 Euro auf eine andere Person übertragen lassen. Ryanair verlangt dafür unverschämte 130 Euro.
  • Kostenlos zahlen. Wählen Sie ein kostenloses Bezahlverfahren. Jeder Anbieter hat mindestens eins im Programm. Etwa die Zahlung per Bankeinzug (Lastschrift). Bei Ryanair ist nur die Zahlung mit Guthabenkarte Visa Electron kostenlos. Nicht mit der Standard Visa Karte.
  • Gepäck wiegen. Gepäck kann im Billigflieger teuer werden. Kalkulieren Sie das ein. Bei Ryanair ist nur Handgepäck kostenlos. Gepäck im Frachtraum kostet extra: 12 Euro bei Anmeldung am Schalter oder 6 Euro bei Anmeldung im Internet. Ryanair erlaubt maximal 15 Kilogramm. Bei den anderen Airlines sind 20 Kilo Freigepäck erlaubt. Übergepäck kostet 5 bis 9 Euro pro Kilo.
  • Steuer und Gebühren. Ryanair nennt Preise im Internet zunächst ohne Steuern. Steuern und Gebühren kommen später dazu. Lassen Sie sich nicht blenden. Beispiel: Im Juli verkauft Ryanair den Flug Berlin-London-Berlin für nur einen Cent pro Strecke. Aus dem Flugpreis von zwei Cent werden durch Steuern und Gebühren aber fast 60 Euro. Immer noch billig, aber nicht mehr geschenkt.
  • Zurückfordern. Fordern Sie Steuern und Gebühren zurück, wenn Sie Ihren Flug nicht antreten können. Air Berlin, Ryanair, Easyjet und Germanwings behalten das Geld. Das ist rechtswidrig. Nur das Flugticket darf verfallen.
  • Kosten für Zubringer. Billigairlines landen bekanntlich auf kleineren Flughäfen, meist etwas abseits der großen Städte. Kalkulieren Sie Zeit und Geld für den Zubringer ein. Beispiel: London. Die Bahnfahrt vom Flughafen Stansted in die Londoner Innenstadt (Liverpool Street Station) kostet rund 20 Euro pro Strecke. Dauer: etwa 45 Minuten.
  • Essen und Trinken. Gibt es bei vielen Billigfliegern nur gegen Aufpreis. Versorgen Sie sich stattdessen selbst mit einem Snack. Getränke gibt es im Duty-Free-Bereich. Das ist meist billiger. Ausnahme: Alkohol. Den gestatten die Airlines nur aus ihrer Bordbar.

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