Tipps

Buchen. Billigflüge ordert man am besten über das Internet. Das ist einfach und billiger als per Telefon. Alle Airlines bieten eine kostenlose Bezahlmöglichkeit, häufig Bankeinzug.

Preise. Wer lange im Voraus bucht, zahlt für das Ticket mitunter nur die Hälfte. Flüge an Wochentagen sind deutlich billiger als am Wochenende. Die günstigsten Preise werden oft über Sonderaktionen angeboten. Wer die Newsletter der Gesellschaften abonniert, ist immer auf dem Laufenden.

Flugstrecken. Bei vielen Flugzielen ist die Auswahl an Airlines gering. Im letzten Winterflugplan überschnit­ten sich zum Beispiel nur 17 von insgesamt 396 Strecken der Billigflieger.

Service. Außer bei Air Berlin und Condor muss bei den Billigfliegern für Essen und Trinken an Bord bezahlt werden. Bei den nationalen Fluggesellschaften ist das nur bei Iberia der Fall.

Bedingungen. Das Geld für gebuchte Flüge, die nicht angetreten werden, verfällt meist. Steuern und Gebühren müssen aber zurückgezahlt werden. Umbu­chungen sind oft möglich, kosten aber zwischen 25 und 60 Euro. Bei Air Berlin, Condor, Easyjet und Tuifly kann das Ticket gegen eine Gebühr von etwa 25 bis 50 Euro auch auf eine andere Person übertragen werden. Bei Ryanair kostet das 130 Euro.

Gepäck. Bei Ryanair ist nur Handgepäck kostenlos. Aufzugebendes Gepäck bis 15 Kilo kostet bei Onlineanmeldung 6 und am Schalter 12 Euro. Bei den anderen Airlines sind 20 Kilo Freigepäck erlaubt. Übergepäck kostet meist 5 bis 9 Euro pro Kilo.

Flughäfen. Billigairlines landen oft auf kleineren Flughäfen. Das muss kein Nachteil sein. Häufig ist die Abwicklung dort sogar schneller. Kosten und Zeit für den Transfer sollten Sie aber einkalkulieren. So kostet beispielsweise die etwa 45-minütige Bahnfahrt von London-Stansted zur Liverpool Street Station rund 20 Euro pro Strecke.

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