Tipps

Staub: Tragen Sie bei Schleif­arbeiten immer eine Atem­schutz­maske. Beim Schleifen von Lack entsteht viel Staub, der giftige Schwer­metalle enthalten kann. Eichen- und Buchen­stäube sind krebs­erzeugend. Schließen Sie bei sehr staubigen Arbeiten einen Staubsauger am Schleifgerät an. Für kleinere Arbeiten reicht die Staub­absaugung an Bord mit dem gerä­teeigenen Staubbeutel. Den Billiggeräten im Test fehlt dieser Staubbeutel allerdings.

Arbeits­kleidung: Tragen Sie beim Arbeiten mit Winkel­schleifern unbe­dingt Schutz­brille, Hand­schuhe und Arbeits­kleidung sowie einen effektiven Gehör­schutz. Beim Bearbeiten von Metall sind Leder­hand­schuhe und Lederschürze erforderlich. Achten Sie beim Trennen darauf, dass Funken möglichst vom Körper weg fliegen und keine brenn­baren Gegen­stände in der Nähe sind.

Heiß­luft und Abbeizer: Mit Schleifern schlecht zu erreichende Ecken und Kanten lassen sich mit einer Heiß­luft­pistole gut von Lack be­freien. Durch Erhitzen alter Anstriche können aber bedenk­liche Stoffe entstehen. Und wer mit dem Gerät zu nah heran­geht, hat Holz schnell verkohlt. Aufwendige Pro­filhölzer sind ohne Abbeiz­mittel kaum zu entlacken. Alka­lische Abbeizer eignen sich für Alkydharz- und Öllacke, aber nicht für Acryl­lacke. Löse­mittel­haltige Abbeizer sind universell einsetz­bar, belasten aber die Umwelt mehr.

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